Der Kranich als Friedenssymbol

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An den                                                                                         Bremen, im September 2018
Beirat des Ortsamtes Vegesack

  •  Fraktionsvorsitzende
  •  Beiratssprecher
  •  Ortsamtsleiter


Antrag

Hiermit beantragen wir beim Beirat des Ortsamtes Vegesack,
eine Straße in Bremen-Nord nach Ewald Hanstein zu benennen.
geboren am 8. April 1924 in Oels / Schlesien
gestorben am 4. September 2009 in Bremen-Vegesack


Begründung

Ewald Hanstein lebte von 1954 bis 1966 in Bremen und ab 1976 bis zu seinem Tod in Vegesack. Ewald Hanstein war deutscher Sinto.

Er setzte sich als ehemaliger Verfolgter des NS-Staates bis zu seinem Tode dafür ein, als Zeitzeuge und Vertreter der Minderheit der Sinti und Roma in Deutschland, daß in unserer Gesellschaft über die Ursachen und Folgen des Faschismus und über aktuelle rassistische und rechtsradikale Bestrebungen aufgeklärt, und von allen demokratischen Kräften rechtzeitig dagegen politisch vorgegangen wird.

Zitat aus: "Meine hundert Leben" (Donat Verlag in Bremen, 2009), S. 10
       "Ich war Schlosser, Musiker, Autohändler, Handelsvertreter, Gastwirt
        und Ladenbesitzer, und ich bin Vater, Großvater und Ehemann"


Ewald Hanstein überlebte die Liquidierung und den Völkermord im sogenannten " Zigeuner- Familienlager" des Vernichtungslagers Auschwitz (dort wurden seine Mutter Maria Hanstein und seine Schwestern Gertrud, Elisabeth, Lydia, Ramona und der Bruder Gregor, seine Grossmutter, und viele weitere Familienangehörige ermordet) sowie die KZ Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Seinen Vater, Peter Hanstein, hatte Ewald Hanstein nach dessen Abtransport im Juni 1938 nicht mehr wiedergesehen. Zusammen mit seinen Onkeln Karl und Siegfried, und Paul Hanstein, dem Bruder des Vaters, wurden sie in das KZ Sachsenhausen gebracht.

Erst nach dem Krieg erfuhr Ewald Hanstein von einem Mithäftling des Vaters, dass dieser als Häftling des KZ Neuengamme ab 1943 im KZ-Aussenlager Farge beim Bau der U-Bootbunkerwerft `Valentin` eingesetzt wurde.

Zitate ( s.o. Seiten 9, 36):

"Dort fand Peter ein Feuerzeug und steckte es ein. Er war schon sehr schwach und wurde mit anderen arbeitsunfähigen Männern ins KZ Neuengamme zurückgebracht. Sie hatten ihn gefilzt, und das Feuerzeug gefunden. Man band ihm die Hände auf den Rücken zusammen und hängte ihn an einen Haken. Das hat er nicht überlebt."

"Manchmal liege ich abends im Bett und sehe ihre Gesichter deutlich vor mir: das meiner Mutter Maria, meines Vaters Peter, der Schwestern Gertrud, Elisabeth, Lydia und Ramona, meines Bruders Georg, dass von Großmutter und all den anderen. Niemand von Ihnen hat überlebt, selbst die Fotos haben die Nazis mir genommen - und doch erinnere ich mich genau an sie. Ich wundere mich, daß ich noch lebe. Warum gerade ich ."

Nach der Befreiung 1945 durch die Amerikaner lebte Ewald Hanstein bis 1954 in der ehemaligen DDR. Von dort floh er in die Bundesrepublik.

Seit 1954 wohnte er, mit kurzen Unterbrechungen, in Bremen - zuletzt lange Jahre in der Aumunder Feldstraße.

Für das ihm und seiner Minderheit der Sinti und Roma angetane Unrecht beantragte Ewald Hanstein eine sogenannte "Wiedergutmachungszahlung".
Für die Bewilligung von Wiedergutmachungszahlungen waren in den 1950er und 60er Jahren als Sachbearbeiter oft ehemalige Nazis zuständig. Deshalb sprach Ewald Hanstein von einer 2. Verfolgung.

Ewald Hanstein hat bis zu seinem Tod in Vorträgen in Gedenkstätten, in Schulen, auf Tagungen und in der Öffentlichkeit über den Völkermord an seiner Minderheit informiert und eine angemessene staatliche Unterstützung für die Überlebenden gefordert.

Seit 1989 war er Mitglied im Ausschuß des Bremer Landesamtes für Wiedergutmachung. Dort setzte er sich nicht nur für die verfolgten Sinti und Roma ein, sondern für alle Opfer des nationalsozialistischen Terrors.

Seit 1979 war Ewald Hanstein Mitglied in Landesvorstand und Mitte der 80er Jahre wurde er zum Vorsitzenden des Landesverbandes deutschen Sinti und Roma und des Bremer Sinti-Vereins gewählt.

Gemeinsam mit Romani Rose vom Zentralrat deutscher Sinti und Roma, Otto Rosenberg aus Berlin und Ricki Adler aus Frankfurt baute er die Bürgerrechtsarbeit der Sinti und Roma in Deutschland auf. Er war Mitglied des europäischen Häftlings Komitees der Gedenkstätte Mittelbau-Dora und Vertreter verschiedener Opferverbände.

1995 weihte Ewald Hanstein auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs in Bremen eine Gedenktafel für die aus Bremen deportierten und in Auschwitz ermordeten Sinti und Roma ein.

In Zusammenarbeit mit dem damaligen Bremer Bürgermeister Klaus Wedemeier und Vertretern des Bremer Senats gelang es Ewald Hanstein und dem Landesverband der Sinti und Roma in Bremen, den 16. Dezember zum Gedenktag an den Völkermord an den Sinti und Roma zu erklären.
Seitdem findet an jeden 16. Dezember das Gedenken im Bundestag statt.
(Anmerkung: am 16. Dezember 1942 erließ Himmler den "Auschwitz-Erlass" um alle Sinti und Roma aus "rassischen Gründen" zu vernichten).

Für seinen Kampf gegen jede Form von Rassismus und für die Anerkennung der Sinti und Roma als Minderheit und für sein politisches Wirken erhielt Ewald Hanstein mehrfach eine öffenliche Anerkennung:

  • 2002 wurde ihm im Bunker `Valentin, anlässlich des Gedenkkonzertes " Cantate pour la Vie",
    der "Franco-Paselli-Friedenspreis" der Internationalen Friedensschule Bremen überreicht.
    (seit der Gründung der Friedensschule im Jahr 1993 war Ewald Hanstein Mitglied im Kuratorium )
  • 2006 erhielt er im Bremer Rathaus das Bundesverdienstkreuz am Bande

Ewald Hanstein, 5. Mai 2002, anlaesslich der
                  Verleihung des Franco-Paselli-Friedenspreises

 Ewald Hanstein, 5. Mai 2002, anlaesslich der Verleihung des Franco-Paselli-Friedenspreises an ihn  (und der 2. Auffuehrung des Gedenkkonzertes `Cantate pour la vie`/ zum Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus am 8. Mai 1945) im Ruinenteil der ehemaligen U-Bootbunkerwerft `Valentin` in Bremen-Rekum

Am 27. Januar 1999 hielt Ewald Hanstein in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora anlässlich des Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslage Auschwitz eine Rede. Gerade in der jetzigen Zeit, wo rechtsnationale Strukturen und Meinungen wieder erstarken, sollten wir Ewald Hansteins Mahnung verstehen.

     "Wir müssen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und Fremdenfeindlichkeit bekämpfen,
     wo sie ihre ekelhafte Fratze zeigen.
     Wir müssen "nein" sagen, wo verächtlich über andere geredet wird!
     Wir müssen "nein" sagen, wo Gewalt propagiert oder verniedlicht wird!
     Wir müssen "nein" sagen, wo Egoismus und Konsum als höchste Lebensziele gepriesen werden!
     "Die Würde des Menschen ist unantastbar!"
     Dieses Gebot unseres Grundgesetzes, aus der Erfahrung von Auschwitz aufgeschrieben,
     bleibt die Richtschnur für unser gesellschaftliches Leben,für eine demokratische und humane Zukunft".


aus: E.Hanstein, "Meine Hundert Leben", Donat-Verlag Bremen 2005, S.165

Sehr geehrte Mitglieder des Beirates in Vegesack,
wir würden uns freuen,wenn Sie unserem Antrag zustimmen.

Wir können uns z.B. vorstellen, dass eine Straße im Neubaugebiet Aumunder Feldmark oder in einem Neubaugebiet in Grohn nach Ewald Hanstein benannt wird.
Wir sind natürlich für andere Vorschläge des Beirates offen.
Für weiterführende Gespräche stehen wir gerne zur Verfügung.

Als Zeitpunkt für eine öffentliche Bekanntgabe einer Beschlussfassung des Beirates wäre nach unserer Meinung besonders der 27. Januar 2019 geeignet.

Dann findet am Jacob-Wolff-Platz die nächste jährliche Gedenkveranstaltung statt, zur Erinnerung an die Befreiung der KZ-Lager, gemeinsam getragen vom Beirat Vegesack, der evgl. Kirchengemeinde Alt-Aumund und der Internationalen Friedensschule Bremen. An mehreren dieser Gedenkveranstaltungen war Ewald Hanstein als Zeitzeuge und Redner beteiligt.

Mit freundlichen Grüßen

Detlef Marzi
1989-1997 Geschäftsführer des Bremer Sinti-Vereins
und Bremer Bürger

Gerd Meyer
Projekt `Internationale Friedensschule Bremen`
im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Vegesack
und  Bremer Bürger


ARCHIVGESPRÄCH

 Dienstag 15. Januar 17 Uhr
 im G.-H.- Bürgerhaus Vegesack (Studiobühne)
 Eintritt frei
 Spenden erbeten

Historische Dokumente
Präsenz der NSDAP in Bremen-Farge/Rekum

Dr. med. Ernst-Adolf Chantelau, Professor i.R.
 
Farge/Rekum ist bekannt für die riesigen Rüstungsbauprojekte der NS-Diktatatur:
Wifo-Tanklager, Marine-Öltanklager, U-Bootbunkerwerft `Valentin`.
Häftlinge und Zwangsarbeiter waren unter unmenschlichen Bedingungen einer `Vernichtung durch Arbeit` ausgesetzt. Reste der Rüstungsbauten und Häftlingslager sind noch im Ort zu sehen. Wenig ist dagegen bekannt über die lokale NSDAP - als hätte es die Partei in Farge nie gegeben.

Informationstafel der NSDAP, um 1939.

Infotafel der
                NSDAP

 Focke-Museum, Bremen. Foto privat


Bisher unerschlossene, einzelne Bild- und Textdokumente dagegen zeigen, dass die NSDAP mit ihren Organisationen SA und Hitlerjugend schon seit 1931 in Farge präsent war. Der gebürtige Farger Dr. Ernst-Adolf Chantelau hat diese Dokumente recherchiert und stellt sie im Einzelnen vor.



Sonntag, 27. Januar 2019

Jacob-Wolff-Platz
Bremen-Vegesack/Aumund


Gedenkveranstaltung
zur Erinnerung an die Opfer des NS-Systems

anläßlich des 71. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge
im KZ Auschwitz / Lager Birkenau II
durch Soldaten der Roten Armee

Seit 1996 wird in Deutschland der 27. Januar als Tag der Erinnerung an alle Opfer des NS-Regimes begangen, die durch das Naziregime entrechtet, verfolgt, gequält oder ermordet wurden. Der am 10. Januar 2017 verstorbene ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hatte am 3. Januar 1996 mit einer Proklamation diesen Erinnerungstag begründet.

In seiner Begründung sagte Roman Herzog:
    „Die Erinnerung darf nicht enden, sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, eine Form des Erinnerns zu finden,die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

Der 27 Januar wurde schon vorher in Israel, Großbritannien und Italien als Gedenktag begangen. Am 1. Nov. 2005 erklärte die Vollversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar zum internationalen Holocaustgedenktag.

Programmablauf

10Uhr00 Gedenkgottesdienst in der evgl. Kirche Alt-Aumund
11Uhr00 Gedenken am Platz der ehem. Aumunder Synagoge / Jacob-Wolff-Platz


Wortbeitrag:
    Dr. Jürgen Hartwig, Beirat im Ortsamt Vegesack
    Gerd Meyer, Intern. Friedensschule Bremen
    Pastor Jan Lammert, evgl. Kirche Alt-Aumund

Anschliessend werden die Namen der ermordeten Bürger jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Gemeinde von Vegesack und Umgebung verlesen.

weitere Veranstaltungshinweise:
Programmübersicht der Landeszentrale für politische Bildung www.lzpb-bremen.de


Das Denkmal `Der unbekannte Deserteur` im G.-H.-Bürgerhaus Vegesack geht als befristete Ausstellungsleihgabe an das Ruhr Museum in Essen

Vom 12. Nov. 2018 bis zum 30. April 2019 hat das Ruhr Museum in Essen das Denkmal `Der unbekannte Deserteur` vom Bürgerhaus Vegesack / dem Projekt `Internationale Friedensschule Bremen` als Ausstellungsobjekt ausgeliehen.

Die Denkmalskulptur wird im Rahmen der Ausstellung des Ruhr Museums Essen

KRIEG. MACHT. SINN.
Krieg und Gewalt in der europäischen Erinnerung

als Mahnung gegen Krieg und Gewalt in der europäischen Erinnerung ausgestellt.

Leider hat der am 5. Juli 18 im Alter von 97 Jahren verstorbene Kriegsgegner Ludwig Baumann die damit verbundene Wertschätzung der Deserteure und Kriegsgegner nicht mehr erlebt.

Die Anfang der 80er-Jahre von der Gruppe `Reservisten verweigern sich` geschaffene Skulptur war das erste Mahnmal fuer Deserteure in der daqmaligen Bundesrepublik Deutschland.Das Denkmal im G.-H.-Bürgerhaus Vegesack befindet sich im Foyer des Hauses neben dem Infostand der Internationalen Friedensschule Bremen.

Inzwischen gibt es über 20 Deserteur-Denkmale in Deutschland.

Zuletzt wurde 2015 in Hamburg, noch unter Mitwirkung von Ludwig Baumann, ein Denkmal für die Wehrmachtsdeserteure und Kriegsgegner des 2. Weltkrieges eingeweiht.

Während der Ausleihe der Denkmalskulptur im Bürgerhaus Vegesack wird die Ehrentafel für Rudolf Jacobs, während des 2. WK Kplt. Der deutschen Kriegsmarine im von deutschen Truppen besetzten italienischen Kriegshafen La Spezia, an Deserteure und Kriegsverweigerer erinnern, die sich dem deutschen Angriffs- und Vernichtungskrieg entzogen- und in mehr als 15.000 Fällen dafür von der deutschen Militärjustiz hingerichtet wurden.





Unser Antrag auf die Namensgebung für der grossen Saal im Bürgerhaus Vegesack

      `LUDWIG BAUMANN-SAAL`

wurde von der Mitgliederversammlung des Vereins am 16. Oktober beschlossen und `geht jetzt zunaechst seinen weiteren Weg` - durch die weitere Bearbeitung/ weiterleitungt des Antrags (jetzt)des Vorstandes an die `zustaendigen Stellen in Bremen`: Auskunft Staatsarchiv etc

Ludwig Baumann ist am 5. Juli 2018 gestorben.

Im 2. Weltkrieg desertierte Ludwig Baumann 1942 mit seinem Marinekameraden Kurt Oldenburg im besetzten Frankreich. Sie wollten sich dem verbrecherischen Angriffs- und Vernichtungskrieg der deutschen Faschisten verweigern.

Von der deutschen Militärjustiz wurden sie zum Tode verurteilt. Die Strafe
wurde Dank der politischen Verbindungen von Ludwig Baumanns Vater
in eine 12-jährige Freiheitsstrafe umgewandelt, die aber bis zum Kriegsende ausgesetzt wurde. Von dieser Strafänderung erfuhren sie aber im Todestrakt des Gefängnisses erst Monate später.

Nach Haftzeiten im Emslandlager Esterwegen und weiteren KZ-Aufenthalten kam Ludwig Baumann in das Wehrmachtsgefängnis in Torgau / Elbe.
Schliesslich musste er noch Kampfeinsätze im Strafbataillon 500 erleiden,
bei denen er schliesslich 1945 in der Ostukraine schwer verwundet wurde.
Das Kriegsende überlebte er im Lazarett.

Nach dem Krieg litt Baumann noch viele Jahre unter den traumatischen Erfahrungen.
Seit den 80er-Jahren engagierte er sich in der Friedens- und Umweltbewegung.
1986 beteiligte sich Ludwig Baumann mit ehemaligen Bundeswehrsoldaten und Wehrdienstverweigerern bei der Aufstellung des `Denk-Mals`
      `Der unbekannte Deserteur` im G.H.Bürgerhaus Vegesack.

Anfang der 90er-Jahre gründete Ludwig Baumann mit anderen Mitstreitern die `Bundesvereinigung Opfer der NS-Justiz`. Das Ziel der Initiative, die Rehabilitierung der Kriegsverweigerer des 2. WK, konnte schliesslich nach jahrzehntelangen Kämpfen 2009 durch einen Bundestagsbeschluss erreicht werden.

Ludwig Baumann war dem Bürgerhaus Vegesack, auch wegen des Deserteur-Mahnmals, eng verbunden. Solange er gesundheitlich dazu in der Lage war, konnte man ihn sehr häufig im Bürgerhaus bei Veranstaltungen oder in der Cafeteria antreffen. Das Bürgerhaus war für ihn ein Ort, an dem er im Alltag Freunde und Mitstreiter traf.

2014 wurde ihm der “Franco-Paselli-Friedenspreis“ der Friedensschule im Bürgerhaus übergeben.

Ludwig Baumann ist als engagierter Bürger und Kämpfer für Menschenwürde ein Vorbild für viele Menschen.
Sein Engagement wurde besonders national und international wahrgenommen und durch vielfältige Ehrenbezeugungen gewürdigt.


Führungen und Seminare im ehemaligen U-Boot-Bunker 'Valentin'


Der U-Boot Bunker Valentin Führungen nur nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 0421-662115
Weitere Termine können individuell vereinbart werden.


Bunkerführungen beginnen am Mahnmal 'Vernichtung durch Arbeit' vor dem Bunkereingang.

Zur Einführung werden Informationen über die Struktur und die Ziele der 'Rüstungslandschaft' während der NS-Zeit in der Region Bremen gegeben und es wird vom Widerstand gegen das NS-Regime und von der Einrichtung der ersten Konzentrationlager in Bremen berichtet. Im Mittelpunkt der Führungen stehen aber  Schilderungen der Arbeits- und Lebensbedingungen der beim Bunkerbau zur Zwangsarbeit eingesetzten Häftlinge.

  • Dauer ca. 1,5 Stunden

Führungen im ehemaligen Lagergelände

  • Dauer ca. 2,5 Stunden

Bildungs(urlaubs)seminare, Stadtrundgänge und Stadtrundfahrten zu Orten der Verfolgung und des Widerstandes in der Region Bremen-Nord können individuell vereinbart werden. Die dabei angesprochenen Themen befassen sich u.a. mit der Verfolgung von Bürgern jüdischen Glaubens, politischen Gegnern des NS-Systems und Minderheitengruppen in der Gesellschaft. Es wird vom Schicksal der Zwangsarbeiter in Rüstungsbetrieben berichtet und es werden Initiativen vorgestellt, die sich für die Errichtung von Gedenkstätten und 'Stolpersteinen' für  die Opfer des Faschismus als Lernorte einsetzen. Aktuelle interkulturelle, ethnische und  soziale Konflikte und Kriege werden in die Reflexion über Ursachen und Folgen  von Krieg und Gewalt einbezogen.

  • Dauer nach Vereinbarung

Bunker

Abbildung: Fotomontage, Rainer Habel


Spurensuche - Begegnungsseminar in Sasso Marconi bei Bologna

Mehr Information auf unserer Seite für Tagungen

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Projektanschrift: "Internationale Friedensschule Bremen",
Gustav-Heinemann-Bürgerhaus
c/o Gerd Meyer, Kirchheide 49, 28757 Bremen

Tel.: 0421 662115
Mail:gerdmeyer@friedensschule-bremen.de

      

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