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AUSSTELLUNG

„Die Kinder vom Bullenhuser Damm“

                Vereinigung ‚Die Kinder vom Bullenhuser Damm‘ e.V. , Hamburg


01.02. - 24.02. 2017

Gustav-Heinemann-Bürgerhaus, Unteres Foyer

Eröffnung: 1. Februar 2017, 11.00 Uhr
Veranstalter: Projekt ‚Internationale Friedensschule Bremen‘

Öffnungszeiten         Mo - Fr   09.00 - 20.00 Uhr
Anfragen/Kontakt     0421-662115 (Gerd Meyer)


Im April 1945 ermordeten SS-Angehörige 20 jüdische Kinder  und 28 erwachsene Begleitpersonen, darunter 24 sowjetische  Häftlinge,in den Kellerräumen der Hamburger Schule am Bullenhuser Damm. Zuvor hatte der Arzt Kurt Heißmeyer im KZ Neuengamme medizinische Versuche an ihnen vorgenommen. Der Mord sollte die Spuren der Experimente verwischen.

Wiederholung wegen großer Resonanz

Donnerstag, 9. Februar 2017

11.00 Uhr
Großer Saal

SchülerInnen der Oberschule Lesum, 9. Klasse
Szenische Lesung "Zwanzig Kinder"

Bearbeitung: Astrid Torkel
nach dem Buch von Reinhard Bockhofer (Hrsg.)
erschienen im Donat Verlag, Bremen

Eine Aufführung gab es bereits am 1. Februar im Bürgerhaus Vegesack
im Rahmen der Ausstellungseröffnung.

Anmeldungen und Fragen unter Tel.: 01520-8893914 (Gerd Meyer)


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Rechte Parolen schon am ersten Ausstellungstag der Wanderausstellung
„Die Kinder vom Bullenhuser Damm“
im G. H. Bürgerhaus Vegesack ( 1. - 24. Februar 2017)


Die Wanderausstellung der Vereinigung der Kinder vom Bullenhuser Damm e.V. war im Bürgerhaus Vegesack am 1. Februar um 11 Uhr gerade eröffnet worden, da haben schon rechtsradikale Täter 2 Ausstellungsflächen mit Parolen beschmutzt: „Schluss mit Schuldkult“ und „Schuldkult nein danke“ Entdeckt wurde die Tat abends um 17.45 h, kurz bevor der Chor „Choriginell“ im Ausstellungsfoyer Lieder gegen den Faschismus vortrug.

Eine Entfernung der Parolen ist nicht möglich, ohne die Ausstellungsflächen nachhaltig zu beschädigen. Der geschätzte materielle Schaden beläuft sich ca. 580 Euro. Der ideelle Schaden ist viel grösser.

Mitglieder der Hamburger Vereinigung äußerten sich entsetzt über die Tat. Sie wiesen darauf hin, dass in den vergangenen 35 Jahren noch nie eine Dokumentation über die Mordtaten an den Kindern vom Bullenhuser Damm derartig beschmiert wurde.

Einer Verrohung der Sprache, wie sie sich u.a. in Worten des AfD Vertreters Höcke widerspiegelt, der bezogen auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin von einem „Denkmal der Schande“ sprach, folgt jetzt auch „vor unserer Tür“ die rechtsradikale Tat.

Wir hoffen, dass es keine weiteren Beschädigungen der Ausstellung im Bürgerhaus gibt, und dass die Ausstellung u.U. abgebrochen werden muss.

Wir alle sind erneut und nachdrücklich daran erinnert worden, dass rechtsradikales Gedankengut vor unserer Tür angekommen ist, auflebt und sich dreist und öffentlich bemerkbar macht.

Wir bitten Besucher und MitarbeiterInnen des Bürgerhauses, die Ausstellung im Bürgerhaus „im Blick zu haben“ und sie vor weiteren Schäden zu beschützen.



aus: Antifa/VVN-BdA Bremen, Mai 2001
Raimund Gaebelein


aus antifa bremen 7/8 2011



Führungen und Seminare im ehemaligen U-Boot-Bunker 'Valentin'


Der U-Boot Bunker Valentin Führungen nur nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 0421-662115
Weitere Termine können individuell vereinbart werden.


Bunkerführungen beginnen am Mahnmal 'Vernichtung durch Arbeit' vor dem Bunkereingang.

Zur Einführung werden Informationen über die Struktur und die Ziele der 'Rüstungslandschaft' während der NS-Zeit in der Region Bremen gegeben und es wird vom Widerstand gegen das NS-Regime und von der Einrichtung der ersten Konzentrationlager in Bremen berichtet. Im Mittelpunkt der Führungen stehen aber  Schilderungen der Arbeits- und Lebensbedingungen der beim Bunkerbau zur Zwangsarbeit eingesetzten Häftlinge.

  • Dauer ca. 1,5 Stunden

Führungen im ehemaligen Lagergelände

  • Dauer ca. 2,5 Stunden

Bildungs(urlaubs)seminare, Stadtrundgänge und Stadtrundfahrten zu Orten der Verfolgung und des Widerstandes in der Region Bremen-Nord können individuell vereinbart werden. Die dabei angesprochenen Themen befassen sich u.a. mit der Verfolgung von Bürgern jüdischen Glaubens, politischen Gegnern des NS-Systems und Minderheitengruppen in der Gesellschaft. Es wird vom Schicksal der Zwangsarbeiter in Rüstungsbetrieben berichtet und es werden Initiativen vorgestellt, die sich für die Errichtung von Gedenkstätten und 'Stolpersteinen' für  die Opfer des Faschismus als Lernorte einsetzen. Aktuelle interkulturelle, ethnische und  soziale Konflikte und Kriege werden in die Reflexion über Ursachen und Folgen  von Krieg und Gewalt einbezogen.

  • Dauer nach Vereinbarung

Bunker

Abbildung: Fotomontage, Rainer Habel


Spurensuche - Begegnungsseminar in Sasso Marconi bei Bologna

Mehr Information auf unserer Seite für Tagungen

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Projektanschrift: "Internationale Friedensschule Bremen",
Gustav-Heinemann-Bürgerhaus
c/o Gerd Meyer, Kirchheide 49, 28757 Bremen

Tel.: 0421 662115
Mail:gerdmeyer@friedensschule-bremen.de

      

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