Der Kranich als Friedenssymbol

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27. Januar

Der Jahrestag zur Erinnerung an die Opfer des NS-Systems

s.a. die Programmübersicht der Landeszentrale für politische Bildung
für Jan + Feb 2017 unter www.lzpb-bremen.de


Seit 1996 wird in Deutschland der 27. Januar als Tag der Erinnerung an alle Opfer des NS-Regimes begangen, die durch das Naziregime entrechtet, verfolgt, gequält oder ermordet wurden. Der am 10. Januar 2017 verstorbene ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hatte am 3. Januar 1996 mit einer Proklamation diesen Erinnerungstag begründet.
Als historischer Hintergrund wird damit auch an die Befreiung der KZ-Häftlinge in Auschwitz / Lager Birkenau II durch Soldaten der Roten Armee erinnert.
In seiner Begründung sagte Roman Herzog:
    „Die Erinnerung darf nicht enden, sie muss auch künftige Generationen zur     Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, eine Form des Erinnerns zu finden,die
    in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem     Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung     entgegenwirken.“
Der 27 Januar wurde schon vorher in Israel, Großbritannien und Italien als Gedenktag begangen. Am 1. Nov. 2005 erklärte die Vollversammlung der Vereinten Nationen den
27. Januar zum internationalen Holocaustgedenktag.

In Bremen koordiniert die Landeszentrale für politische Bildung, gemeinsam mit vielen
Kooperationspartnern, jährlich eine Veranstaltungsreihe zur Erinnerung an die Opfer des NS-Systems. Die Internationale Friedensschule Bremen beteiligt sich auch 2017 mit Programmbeiträgen:

Sonntag, 29. Januar 2017

    10Uhr00 Gedenkgottesdienst in der Kirche Alt-Aumund
 
    11Uhr00 Gedenken am Platz der ehem. Aumunder Synagoge / Jacob-Wolff-Platz
     Kooperation     Beirat Vegesack, Intern. Friedensschule Bremen,
                             evgl. Kirchengemeinde Alt-Aumund
 
    11Uhr45 Die Lesung von Rolf Rübsam muss leider ausfallen !
         im Gemeindehaus der Kirche Alt-Aumund
         'Von der Pogromnacht zum Holocaust`



AUSTELLUNG

„Die Kinder vom Bullenhuser Damm“

                Vereinigung ‚Die Kinder vom Bullenhuser Damm‘ e.V. , Hamburg


Ankündigung der Ausstellung

‚Die Kinder vom Bullenhuser Damm‘


Wann: 1. - 24. Februar 2017
Wo: Gustav-Heinemann-Bürgerhaus Vegesack

Eröffnung: 1. Februar, 11.00 Uhr
Veranstalter: Projekt ‚Internationale Friedensschule Bremen‘

Öffnungszeiten         Mo - Fr   9 - 20Uhr
Anfragen/Kontakt     0421-662115 (Gerd Meyer)


Im April 1945 ermordeten SS-Angehörige 20 jüdische Kinder  und 28 erwachsene Begleitpersonen, darunter 24 sowjetische  Häftlinge,in den Kellerräumen der Hamburger Schule am Bullenhuser Damm. Zuvor hatte der Arzt Kurt Heißmeyer im KZ Neuengamme medizinische Versuche an ihnen vorgenommen. Der Mord sollte die Spuren der Experimente verwischen.


Einladung zur Eröffnung:
Mittwoch, 1. Feb. 11 Uhr
Führung für Schulklassen
+ 19Uhr
Gedenkkonzert (in Planung)
mit szenischer Lesung
‚Choriginell‘ (Bremen) Leitung:Wilhelm Torkel
Gastrednerin Dr. Barbara Hüsing von der Vereinigung
‚Die Kinder vom Bullenhuser Damm‘ e.V. ,HH


aus: Antifa/VVN-BdA Bremen, Mai 2001
Raimund Gaebelein


aus antifa bremen 7/8 2011



Führungen und Seminare im ehemaligen U-Boot-Bunker 'Valentin'


Der U-Boot Bunker Valentin Führungen nur nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 0421-662115
Weitere Termine können individuell vereinbart werden.


Bunkerführungen beginnen am Mahnmal 'Vernichtung durch Arbeit' vor dem Bunkereingang.

Zur Einführung werden Informationen über die Struktur und die Ziele der 'Rüstungslandschaft' während der NS-Zeit in der Region Bremen gegeben und es wird vom Widerstand gegen das NS-Regime und von der Einrichtung der ersten Konzentrationlager in Bremen berichtet. Im Mittelpunkt der Führungen stehen aber  Schilderungen der Arbeits- und Lebensbedingungen der beim Bunkerbau zur Zwangsarbeit eingesetzten Häftlinge.

  • Dauer ca. 1,5 Stunden

Führungen im ehemaligen Lagergelände

  • Dauer ca. 2,5 Stunden

Bildungs(urlaubs)seminare, Stadtrundgänge und Stadtrundfahrten zu Orten der Verfolgung und des Widerstandes in der Region Bremen-Nord können individuell vereinbart werden. Die dabei angesprochenen Themen befassen sich u.a. mit der Verfolgung von Bürgern jüdischen Glaubens, politischen Gegnern des NS-Systems und Minderheitengruppen in der Gesellschaft. Es wird vom Schicksal der Zwangsarbeiter in Rüstungsbetrieben berichtet und es werden Initiativen vorgestellt, die sich für die Errichtung von Gedenkstätten und 'Stolpersteinen' für  die Opfer des Faschismus als Lernorte einsetzen. Aktuelle interkulturelle, ethnische und  soziale Konflikte und Kriege werden in die Reflexion über Ursachen und Folgen  von Krieg und Gewalt einbezogen.

  • Dauer nach Vereinbarung

Bunker

Abbildung: Fotomontage, Rainer Habel


Spurensuche - Begegnungsseminar in Sasso Marconi bei Bologna

Mehr Information auf unserer Seite für Tagungen

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Projektanschrift: "Internationale Friedensschule Bremen",
Gustav-Heinemann-Bürgerhaus
c/o Gerd Meyer, Kirchheide 49, 28757 Bremen

Tel.: 0421 662115
Mail:gerdmeyer@friedensschule-bremen.de

      

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