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Beratungsstellen für
Ausländer und Flüchtlinge
Selbstverständnis der Flüchtlingsräte
Die Landesflüchtlingsräte
sind unabhängige Vertretungen der in den Bundesländern
engagierten Flüchtlingsselbstorganisationen,
Unterstützungsgruppen und Solidaritätsinitiativen. Die
Landesflüchtlingsräte sind vernetzt und Mitglied in der
Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft für Flüchtlinge PRO ASYL.
Die Landesflüchtlingsräte sehen es als staatliche Aufgabe
an, Flüchtlingen unter seriöser Beachtung ihrer
Fluchtgründe und humanitären Nöte, großzügige Aufnahme,
effektiven Schutz, nachhaltige Integration und eine selbst
bestimmte Zukunftsperspektive einzuräumen.
Am
24.Februar 2010 wurde die Arbeitsgruppe save-me Bremen
unter der Federführung des Vereins „Zuflucht–Ökumenische
Ausländerarbeit e.V.“ gegründet.
Ziele der Kampagne in Bremen:
- Möglichst viele Verbände und Einzelpersonen für ein
Resettlement, ein Neuansiedlungsprogramm für Flüchtlinge
zu gewinnen.
- Festes, bundesweites Aufnahmekontingent von
Flüchtlingen im Rahmen des Resettlementprogramms des
UNHCR.
- Selbstverpflichtung der Stadt Bremen zur Beteiligung
am Resettlementprogramm.
Bremen hat "ja" gesagt.
27.01.2011-Bremische
Bürgerschaft (Landtag) votiert einstimmig für die
Aufnahme von Flüchtlingen.
- Fortlaufende Information über die Resettlementpraxis
und die Situation von Flüchtlingen.
- Unterstützung der Flüchtlinge in ihrer Integration
durch das Land Bremen.
- Begleitung der Flüchtlinge durch Paten und Patinnen -
je nach Zeit und Möglichkeiten
Ein breites Bündnis von PRO ASYL mit dem
Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen
(UNHCR), mit Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Menschenrechts-
und Flüchtlingsorganisationen fordert die Einrichtung
eines Programms zur kontinuierlichen Aufnahme von
Flüchtlingen in Deutschland.
kargah (Werkstatt) e.V. für interkulturelle
Kommunikation, Flüchtlings- und Migrationsarbeit wurde
1980 gegründet, ist unabhängig, gemeinnützig und seit 1986
als eingetragener Verein beim Amtsgericht Hannover
registriert. Gegründet wurde kargah als Selbsthilfeverein
durch ExiliranerInnen, die sich gegenseitig Hilfe und
Unterstützung bei Alltagsproblemen gaben.
kargah ist seit 1991 im Rahmen des Landesprogramms für
"Dezentrale Flüchtlingssozialarbeit" Träger einer
Beratungsstelle für MigrantInnen und Flüchtlinge und führt
seit 1996 Maßnahmen zur beruflichen und sprachlichen
Qualifizierung von Flüchtlingen, MigrantInnen und
AussiedlerInnen durch. Durch die Aufnahme der Projekte hat
die in Selbsthilfe organisierte Arbeit des Vereins einen
neuen Raum gefunden und damit im Bereich interkultureller
Arbeit und Entwicklung eine Basis für praktische Bildungs-
und Qualifizierungsangebote bekommen. Der Verein ist
seitdem ein Ort, von dem in vielfältigen
Kooperationsformen und Modellprojekten neue Akzente für
die Migrations- und Flüchtlingspolitik in der Stadt
Hannover/Niedersachsen ausgehen. Dadurch ist der Verein
auch auf europäischer Ebene interkulturell vernetzt.
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