27. Januar - Erinnerung an die Opfer des
NS-Systems vom 17. Januar bis zum 25. April 2012
Seit 1996 wird in Deutschland der 27. Januar als Tag der
Erinnerung an alle Opfer des NS-Regimes begangen, die
durch das Naziregime entrechtet, verfolgt, gequält
oder ermordet wurden. Der damalige Bundespräsident Roman
Herzog hatte am 3. Januar 1996 mit einer Proklamation
diesen Erinnerungstag begründet. Als historischer
Hintergrund wird damit auch an die Befreiung der
KZ-Häftlinge in Auschwitz / Lager Birkenau II durch
Soldaten der Roten Armee erinnert.
In seiner Begründung sagte Roman Herzog: „Die Erinnerung
darf nicht enden, sie muss auch künftige Generationen zur
Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, eine Form des
Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll
Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an
die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung
entgegenwirken.“
Der 27. Januar wurde schon vorher in Israel,
Großbritannien und Italien als Gedenktag begangen. Am 1.
Nov. 2005 erklärte die Vollversammlung der Vereinten
Nationen den 27. Januar zum internationalen
Holocaustgedenktag.
In Bremen koordiniert die Landeszentrale für politische
Bildung, gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern,
jährlich eine Veranstaltungsreihe zur Erinnerung an die
Opfer des NS-Systems. Die Internationale Friedensschule
Bremen beteiligt sich auch 2011 mit eigenen
Programmbeiträgen:
Sonntag, 22. Januar
2012
10.00 Uhr Gedenkgottesdienst
Pastor Jan Lammert Kirchengemeinde
Alt-Aumund
11.00 Uhr Gedenken am Platz der ehemaligen Aumunder
Synagoge
Jacob-Wolff-Platz
Ortsbeirat Vegesack, Intern.
Friedensschule Bremen, Kirchengemeinde Alt-Aumund
11.30 Uhr Lotti Abraham-Levy:
Emigration und Wiederannäherung:
'Wir gönnen Dir so recht von
Herzen ein fröhliches, von Sorge unbeschwertes Leben...'
Lesung von Rolf Rübsam
Ortsbeirat Vegesack, Intern.
Friedensschule Bremen, Kirchengemeinde Alt-Aumund
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