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Der Kranich als Glücks- und
Friedenssymbol
Die Kranich-Skulpturen für den Friedenspreis
werden von Mitgliedern der Metallwerkstatt im
G.H.-Bürgerhaus Vegesack angefertigt. Sie lassen sich
inspirieren vom Modell der Kranich-Skulptur, die der am
21.2.2003 verstorbene Künstler Fritz Stein aus Bremen 1998 entworfen
hatte.
Fritz Stein war Mitglied im Kuratorium des Projektes
'Internationale Friedensschule Bremen' und erhielt 2001
den Friedenspreis – gemeinsam mit den Bürgern der Gemeinde
Marzabotto in Italien.
1998 gewann Fritz den Kunstwettbewerb der Friedensschule,
in dem die beste Gestaltungsidee des Kranichs als Symbol
der Friedensschule gesucht wurde.
Eine große Metallskulptur
des Kranichsymbols befindet sich seit dem 8. Mai
2001 vor dem Eingang des G.H.-Bürgerhauses Vegesack an der
Kirchheide. Sie wurde von den Mitgliedern der
Metallwerkstatt im Bürgerhaus Vegesack hergestellt.
Der Kranich ist das Friedenssymbol des
Berliner Kinder-und
Jugendensembles 'SADAKO'
und wurde mit dessen Zustimmung von der Internationalen
Friedensschule Bremen übernommen. Der Chorleiter des
Ensembles SADAKO, der Komponist Michael Letz, komponierte
2000 zur 'Cantate pour
la Vie' die Musik. Der Text stammt von dem
ehemaligen Farger Lagerhäftling André Migdal. André wurde
2000 der Friedenspreis verliehen. Er ist am 20.2.2002 in
Paris verstorben.
In den Jahren 2000 und 2002 wurde die Cantate von mehr als
100 mitwirkenden Künstlern im Bunker Farge aufgeführt:
Kinder- und Jugendchorensemble SADAKO, Berlin;
Jugendsymphonieorchester Bremen-Nord;
(CD 'Cantate pour la Vie').
Der Name 'SADAKO' geht
zurück auf das beim US-Atombombenangriff auf Hiroshima am
6. August 1945 tödlich verstrahlte Mädchen
Sadako Sasaki, geb. 7.1.1943, gest.
25.10.1955
Sadako versuchte, 1000 Kraniche mit Hilfe der
Origami-Technik zu falten. Sie glaubte einer japanischen
Legendenerzählung, dass sie dadurch überleben würde.
Sadako starb jedoch am 25. Oktober 1955, nachdem sie über
643 Papierkraniche gefaltet hatte.
Der Kranich wurde zu einem weltweit bekannten
Friedenssymbol.
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