Der Kranich als Friedenssymbol

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Volkstrauertag

Rose

        Gedenkstätte
        'Rosen für die Opfer'

        Sonntag, den 13. November 2016 um 11Uhr30
        Gedenkveranstaltung auf der Bahrsplate
        in Bremen-Blumenthal


1942 wurde auf der Bahrsplate in Bremen-Blumenthal ein Lager der Deschimag/AG Weser für 'Ostarbeiter', Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion, errichtet. Spätestens ab 1943 wurde ein Teil des Geländes auch als Lager für sowjetische und frranzösische Kriegsgefangene genutzt. Teile des Gesamtlagers wurden zur Unterbringung von Einheiten der Kriegsmarine genutzt.

Von August 1944 bis Anfang April 1945 wurden die ehemals von sowjetischen Gefangenen bewohnten Baracken als Unterkunft für KZ-Gefangene genutzt (als eines der über 80 Außenlager des KZ Neuengamme bei Hamburg - in Bremen gab es 9 KZ Außenlager).

Seit 1983 wird am Volkstrauertag an diesem Ort an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert. Wir gedenken der Häftlinge in den Lagern des Faschismus und den nach 1945 und in der Gegenwart verfolgten und erniedrigten Menschen. Die Teilnehmer des 2. Workcamps Bremen - Marzabotto/Italien schufen 1985 die Gedenkstätte 'Rosen für die Opfer' gemeinsam mit Jugendlichen aus Ungarn und der Tschechoslowakei.

Im Sommer 2009 wurde auf der Gedenkstätte 'Rosen für die Opfer' von Schülern des Schulzentrums an der Alwin-Lonke-Straße die Skulptur 'Stein der Hoffnung' geschaffen. Mit Pflastersteinen der ehemaligen 'Häftlingsstraße', die von der Bahrsplate zur Bremer Wollkämmerei führte, wurde die Gedenkstätte als 'Ort der Erinnerung und Begegnung' in würdiger Form erweitert.

Wir hoffen, dass die Gedenkstätte künftig gepflegt wird, und einen Platz in den Herzen und Köpfen der Bremer findet.

* Mitarbeiter der Friedensschule werden am 13.November
   den `Stein der Hoffnung`um weitere  Namenstafeln  von Häftlingsopfern ergänzen


Das KZ-Außenlager auf der Bahrsplate in Bremen-Blumenthal

Die Gedenkstätte ROSEN FÜR DIE OPFER

Gedenktafel von 1985

Gedenkstein Bahrsplate

„Auf der Bahrsplate befand sich in der Zeit des Faschismus ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. Hier wurden Menschen gequält und ermordet. Die Opfer und Widerstandskämpfer mahnen uns: Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg.“

Jean-Marie Vanden Eynde:
Ansprache zum 4. November 2009, Bremen-Blumenthal

Liebe Freundinnen und Freunde in Blumenthal und Umgebung,
meine Damen und Herren,

erlauben Sie mir im Namen der politischen Gefangenen aller Nationen, die hier in Blumenthal gezwungen wurden, das Grauen des Straflagersystems der Nazis zu ertragen, Sie zu Ihrer Arbeit zu beglückwünschen und mich zu bedanken.

Ihre sehr gute Idee, diese Gedenkstätte mit den Namen und den Daten unserer 123 Toten zu versehen, die in diesem Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme in den Monaten der Jahre 1944 und 1945 gestorben sind, verdient unsere Hochachtung..

Bisher konnten Historiker auf unsere Fragen, wo sich die Grabstätten der Verstorbenen befinden, nur sagen, dass sie aus einem Massengrab bei Farge geborgen und würdevoll zum Friedhof Osterholzüberführt worden sind. Diese Antwort war sehr pauschal!

Mit diesem Gedenkstein haben nunmehr, von diesem Tage an,die Familien oder jede andere Person, die sich für das Schicksal ihrer Lieben interessieren, die Möglichkeit, den konkreten Ort ihres Todes aufzusuchen.

An diesem Ort des Gedenkens, durch dieses Bauwerk das wir einweihen, habe ich den Namen meines Landsmannes Edouard Descamps wieder gefunden; er litt an Furunkulose und starb nach kurzem Aufenthalt im sog. Revier des Lagers.
Ich werde mich immer daran erinnern, dass Edouard die ganze Zeit bis zum Tag des Abtransports durch einen Karren auf dem Boden lag. Sein nackter Körper befand sich vor dem Eingang zur Waschbaracke; er war zu Eis gefroren durch die sehr kalten Außentemperaturen.

Auch war ich bei der Durchsicht der Liste der 123 Toten positiv überrascht, darauf den Namen eines Russen namens Nikolas zu finden! Nikolas, dessen Nachnamen ich nicht kannte, war der Leiter der Gruppe der Betriebselektriker, zu denen auch ich gehörte.
Eines Tages schnitt er sich beim Umformen eines Feinblechs aus Weicheisen in die Hand. Da es in der Krankenstation des Lagers kein Desinfektionsmittel gab, wurde seine Wunde brandig; man amputierte ihm die Hand. Danach wurde sein Arm amputiert; er starb nach schmerzvollem Leiden.

Ich habe auch den Tod zweier polnischer Häftlinge im Gedächtnis behalten, die Ende 1944 öffentlich auf dem Appellplatz erhängt worden sind. Diese Unglücklichen kannte ich nicht, jedoch habe ich jetzt ihre Namen und das Datum der Hinrichtung gefunden!

Mit der Schilderung dieser Begebenheiten möchte ich aufzeigen, dass die Namens­schilder an der Skulptur bei den Familien, die auf Gedächtnisfahrten immer noch nach dem Verbleib ihrer vermissten Angehörigen suchen, jetzt Zweifel über den Ort ihres Todes ausgeräumt finden.

Unter den 123 Toten befinden sich 87 meiner belgischen Landsleute. Diese Zahl verschlägt mir die Sprache angesichts der Tatsache, dass die 36 anderen Opfer sieben verschiedenen Nationalitäten angehören.

Mögen wir nie wieder eine solche Zeit erleben wie die zwischen 1933 und 1945, in der ganze Völkerschaften ins Verderben gestürzt wurden - nur wegen eines nach eitlem Ruhm dürstenden Diktators.

Ich wünsche diesem Projekt und seinen Werken ein langes Leben. Mit freundschaftlichem Gruß sage ich Auf Wiedersehen.



Ich verneige mich ehrerbietig vor dem Andenken der 123 Opfer, die, eingesperrt in diesem Konzentrationslager, vorzeitig aus dem Leben gerissen wurden.

Ich bitte Sie um eine Minute des Gedenkens.


Jean-Marie Vanden Eynde bei der Einweihung des Gedenksteins


Pierre Billaux, Chambois (Normandie / Frankreich)
Anlässlich der Einweihung der Installation "Stein der Hoffnung"

Junge deutsche Freunde,

Ich bin ein Ehemaliger des Konzentrationslagers auf der Bahrsplate. Ich war in eurem Alter, 19 Jahre alt, als ich an diesen verwünschten Ort verschleppt wurde. Ich wurde aufgrund der Denunziation durch einen Franzosen verhaftet, der mit den deutschen Besatzern kollaborierte, und der mich und eine Gruppe verdächtigte, einer Widerstandsgruppe anzugehören. Wir wurden von der Gestapo und der SS in Chambois, meinem Heimatort in der Normandie, festgenommen. Es war der 3. Mai 1944, wenige Wochen vor der Landung der alliierten Streitkräfte an den Stränden der Normandie.

Ich möchte nicht ins Detail gehen, was die extrem harten Lebensbedingungen betraf, denen man meine Kameraden und mich, jedem menschlichen Respekt zum Hohn, in diesem Lager aussetzte.

Ich hatte das Glück, diesen Ort zu verlassen, in schlechtem Gesundheitszustand zwar, dennoch ist es mir gelungen, der zu werden, der ich heute bin: ein alter Mann von 84 Jahren.

Ich muss sagen, dass meine Gefühle gegenüber Deutschland und den Deutschen bei meiner Rückkehr aus den Lagern nicht sehr positiv waren. Ich nahm es diesem Volk übel, dass es Hitler und den National -sozialismus akzeptiert hatte.

1953 bin ich mit einem Kameraden, auch er ein Deportierter auf der Bahrsplate, mit dem Auto nach Neuengamme und nach Blumenthal zurückgekehrt. In Neuengamme war der Zugang zum Lager untersagt; das Gelände war eine große Strafanstalt geworden. Wir verschafften uns dennoch Zugang und ich machte Aufnahmen, die nunmehr zu Dokumenten geworden sind. In Blumenthal hatte man uns nicht erlaubt, die Werkstätten an der Weser wiederzusehen. Was die ehemaligen Baracken betraf, so waren sie in Wohn -unterkünfte verwandelt worden, umgeben von Gemüsegärten und Blumen; sie wurden offensichtlich von Flüchtlingen aus dem Osten bewohnt, die uns mit Misstrauen betrachteten.

Insgesamt gesehen verlief diese Reise unter keinen günstigen Umständen; ich habe mir geschworen, so schnell nicht wieder nach Deutschland zu kommen.

Als nach dem Sieg über die Naziherrschaft 1945 die Vereinten Nationen gegründet wurden und die Vollversammlung am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verkündete, konnte man hoffen, dass die Welt den Weg des Friedens und der Freiheit einschlagen würde. Leider war dies keineswegs so. In Europa blieben die Diktatoren Franco in Spanien und Salazar in Portugal an der Macht, und in Griechenland hatten wir die Obristen. Der Kalte Krieg brach aus und wir erlebten erneut Kriege und Völkermord - in Afrika, in Asien, auch in Europa mit den fürchterlichen Entwicklungen, die das Jugoslawien in Strömen von Blut enden ließ.
In den Ländern des kommunistischen Blocks im Osten zwang das System der Gulag-Straflager und die Scheinprozesse dazu, dieses Regime abzulehnen. Auch Frankreich war in Kolonialkriege verwickelt, in Indochina (Vietnam) und in Algerien und ließ zu, dass seine Armee zu verdammenswerten Methoden griff.
Dies alles waren Gründe, die mich an die Seite derer führten, die sich solchen Kriegen widersetzten. Die Welt war überhaupt nicht so geworden, wie ich es erhofft hatte. So entschloss ich mich als ehemaliger Deportierter, dass ich mich zumindest am Kampf um die Einhaltung Menschenrechte beteiligen sollte. So trat ich vor nunmehr 35 Jahren "Amnesty International" bei und war 20 Jahre lang ein tragendes Mitglied unserer Gruppe. In dieser Zeit war Deutschland eine wahre demokratische Nation geworden, ein Land, das nicht davor zurückschreckte, sich mit der eigenen Vergangenheit zu befassen und sie zu verdammen.
Als mir 1990 der Kamerad, der mit den jährlichen Erinnerungsfahrten betraut war, berichtete, dass das Lager Blumenthal einer großen Grünfläche gewichen war und dass es einer Gruppe deutscher Antifaschisten gelungen war, eine Gedenkstätte zu schaffen zu Ehren all derer, die in diesem Lager auf der Bahrsplate gelitten hatten oder gestorben waren, habe ich mich für die nächste Fahrt angemeldet.

Meine drei Kameraden, die beiden Witwen ehemaliger Häftlinge und ich haben diesen Ort mit großer innerer Bewegung betreten. Auch wenn alles verschwunden war - die Weser mit ihren Schiffen, die unter einer skandinavischen Flagge nach Norden fuhren und die Bäume am Ufer stellten für mich eine Szenerie dar, die mich erneut an die Freiheitssehnsucht hinter Stacheldraht denken ließ, und ich habe mich um Jahre zurückversetzt gefühlt.

Wenn ich dort abends dort drüben, auf der anderen Seite des Flusses, Licht in den Häusern sah, die uns nicht weit entfernt erschienen, sagte ich mir, dass dort, trotz aller Kriegswirren, Menschen ein normales Familien-leben hatten, und ich hatte den Eindruck, dass uns ein Abgrund von ihnen trennten uns, die wir hinter der Stacheldrahtumzäunung eingesperrt waren und schlimmer als Hunde behandelt wurden.

Nach einer kurzen Zeremonie an der Gedenkstätte, deren Errichtung und stark berührt hatte, setzten wir unsere Gedächtnisfahrt fort; ich nahm mir vor zurückzukommen.
1992 konnten wir den ganzen Tag in Blumenthal verbringen. Wir wurden herzlich von deutscher Seite aufgenommen. Aber was uns besonders beeindruckte, war die Anwesenheit einer kleinen Schülergruppe, die einen Teil ihres Sonntags geopfert hatte, um uns zu treffen. Dieser Tag war reich an Gesprächen und bedeutete den Beginn einer festen Freundschaft. Es folgten regelmäßige Kontakte mit den neuen deutschen Freunden; meine Frau und ich hatten mehrfach das Vergnügen, sie bei uns zu Hause zu begrüßen.

Im Jahr 2000 wurde die Freude, meine Freunde wiederzusehen, getrübt. Junge Neonazis hatten auf die Skulpturen der Gedenkstätte Hakenkreuze gesprüht. Auch in diesem Jahr, so habe ich erfahren, ist es zu einer widerlichen Entweihung dieser Stätte gekommen. Ich hoffe, dass es zu intensiven Nachforschungen kommen wird und dass die Verantwortlichen gefunden und bestraft werden.

Auch wenn diesen skandalösen Handlungen, die für uns so schmerzlich sind, nur von einer Minderheit verwirrter junger Leute begangen wird, die provozieren wollen und auch wenn man nicht maßlos dramatisieren darf, so bleibt doch richtig, dass man solche bösartigen Ideen überall wiedererstehen sieht; dabei glaubte man sie auf ewig verbannt. Es ist erstaunlich festzustellen, dass sie am stärksten in den Ländern Osteuropas und in Russland verbreitet sind, und dies unter dem oft gleichgültigen Auge der Behörden.

Hoffen wir, dass die gegenwärtige Wirtschaftskrise, die bereits in vielen Ländern den Rückzug auf sich selbst und den Mangel an Interesse am Nächsten bewirkt, nicht zu einer Rückkehr der alten Dämonen führen wird.

Deshalb muss Europa, dass so schwierig zu bauen ist, stärker und stärker werden und ich setze mein Vertrauen in euch junge Menschen, dieses Europa zu schaffen.

Ihr sollt wissen, dass ich mit großer innerer Bewegung von den Fortschritten eures Projektes erfahren habe. So hatten sich also mehr als 60 Jahre nach diesen schmerzlichen Ereignissen Schüler einer Berufsschule in Bremen mit der Geschichte des Lagers befasst und sich vorgenommen, eine große Skulptur zu realisieren, die symbolisiert, dass es die Hoffnung gab, aus der Hölle einen Weg in die Freiheit und das Leben zu finden.
Die wenigen noch lebenden Ehemaligen des Kommandos Blumenthal, mit denen ich über euer Projekt gesprochen habe, sind, ebenso wie ich, sehr dankbar, dass dieses Werk realisiert werden konnte. Zu meinem großen Bedauern kann ich aus Gesundheitsgründen, die mit meinem Alter zusammenhängen, am heutigen Tag nicht anwesend sein; ich hätte so sehr gewünscht, euch persönlich meine Dankbarkeit und meine Zuneigung zu bezeugen.

Danke, junge Deutsche, ihr seid die Zukunft eures Landes.
Chambois, 29. August 2009
Pierre Billaux, Häftlings-No. 39359 Neuengamme

Einweihung des Gedenksteins

Schüler, Lehrer und Meister des SZ Alwin-Lonke-Straße bei der Einweihung der Skulptur STEIN DER HOFFNUNG

Die Internationale Friedensschule Bremen initiierte 2008 auf Anregung unseres inzwischen verstorbenen Mitgliedes Friedhelm Beyreiß das Projekt HÄFTLINGSWEGE und erinnerte mit einer Plakette am sog. Müllerloch daran, dass sich hier der Weg befand, auf dem die Häftlinge zur Arbeit getrieben wurden. Zusätzlich erhielt die Gedenkstätte die Namensschilder derjenigen, die an diesem Ort 1944/45 an den Haftbedingungen zugrunde gingen oder durch die Grausamkeiten ihrer Peiniger starben.  Auszubildende des Schulzentrums an der Alwin-Lonke-Straße entwarfen und realisierten die Skulptur STEIN DER HOFFNUNG. Damit ist die Gestaltung der Gedenkstätte abgeschlossen.  Die Internationale Friedensschule Bremen verlieh den Schüler/innen im Dez. 2011 den Friedenspreis Franco Paselli.


Die Geschichte des KZ-Lagers

Auf der Bahrsplate in Bremen-Blumenthal befand sich von August 1944 bis April 1945 eines der über 80 Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme bei Hamburg.

1942 verlor der Volkspark auf der ehemaligen Flussinsel der Weser seinen Charakter und wurde im Zuge der Hochrüstung des NS-Regimes zu einem mit Baracken bestückten Gelände für vorwiegend ausländische Zwangsarbeiter.

Die zum Krupp-Konzern gehörige Deschimag (Deutsche Schiffahrts- und Maschinenbau AG) / A.G. "Weser" hatte das Gelände von der Kommune gepachtet. Seit Beginn der 40-er Jahre entstanden Baracken-Unterkünfte für verschiedene Gruppen: sog. Ostarbeiter, französische und russische Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Soldaten der Kriegsmarine.

Das KZ-Außenlager wurde am 20. August 1944 in den Unterkünften eingerichtet, die zuvor von sowjetischen Kriegsgefangenen bewohnt waren. In der Anfangsphase rechnete die Gestapo mit der Unterbringung von 500 Häftlingen;  am 29. März 1945 betrug nach einer Auflistung des Neuengammer SS-Standortarztes Dr. Trzebinski die Zahl der Gefangenen 929.
Eine Lagerliste ist nicht erhalten. Die größte Häftlingsgruppe stellten Belgier (Durchgang von über 400 Männern). Todesmeldungen belegen, dass zahlreiche andere Nationalitäten in der Lagergesellschaft vertreten waren: u.a. Franzosen, Polen, Sowjets, Griechen, Kroaten. Für kurze Zeit waren in einer Baracke Dänen interniert.
Im November 1944  gelangten deutsche und polnische Juden mit einem Transport aus Oranienburg in das Lager Blumenthal.

Die Männer des Lagers wurden vorwiegend auf Arbeitsstätten der Deschimag eingesetzt. Das größte Arbeitskommando befand sich 1 km Fußmarsch entfernt; auf  dem Gelände der Bremer Wollkämmerei war ein  mehrstöckiges Gebäude ("Hochbau") angemietet worden. Ein anderes Kommando musste täglich den Weg zu den Arbeitsstätten bei der Stammwerft in Gröpelingen mit dem Schiff zurücklegen. Weihnachten 1944 wurde ein Teil der KZ-Belegschaft, darunter die Bewohner des "Judenblocks", in das neu geschaffene Außenlager Schützenhof in Gröpelingen verlegt. Das Lager auf der Bahrsplate wurde anschließend mit neuen Häftlingen aus Neuengamme aufgefüllt.

Die Werft setzte die Zwangsarbeiter beider Kommandos in Metallwerkstätten für Arbeiten jeder Art ein. Unter anderem wurden Turbinen für U-Boote gefertigt sowie Schweiß- und Reparaturarbeiten durchgeführt.

Zeitzeugenaussagen weisen auf die mögliche Existenz weiterer, kleinerer Kommandos hin (U-Boot-Bunker-Projekt "Valentin", Wege-Ausbesserung, Reparatur von U-Booten).

Lagerleiter war der von der Wehrmacht in die SS übernommene SS-Hauptscharführer Johann-Richard vom Endt. Die Zahl der eingesetzten SS-Männer ist mit nicht mehr als 3 oder anzunehmen. Einer Kompanie der 36. Marineersatzabteilung, in der Mehrzahl ältere Reservisten, oblag die eigentliche Wachtätigkeit. Die Marinesoldaten waren angrenzend an das KZ in vier Baracken untergebracht.

Die Häftlinge waren  Lebens- und Arbeitsbedingungen ausgesetzt, die vielen von ihnen das Leben oder die Gesundheit kosteten. In den 30 Wochen seines Bestehens verzeichnete die Lagerverwaltung 123 Tote, vermutlich eine zu niedrig angegebene Zahl. Allein 87 belgische Häftlinge überlebten die Strapazen des Lagerlebens nicht. Lange Arbeitszeiten, mangelhafte Verpflegung, medizinische Unterversorgung und die Gewalttätigkeiten insbesondere vieler Funktionshäftlinge ("Kapos") führten dazu, dass vor allem im besonders kalten Winter 1944/45 die Todesrate stark anstieg.

Am 29. Oktober 1944 ließ die SS einen Galgen auf dem Appellplatz errichten. Das Lager war von außen einsehbar. So wurde auch die Bevölkerung Zeuge der Hinrichtung von zwei polnischen Häftlingen.

Der Plan einer französisch-belgischen Widerstandsgruppe, einen Massenausbruch durch einen zum Strand der Weser gegrabenen Tunnel zu realisieren, scheiterte. Zwei zu Prügelstrafe und "Bunker"-Arrest verurteilten Franzosen übernahmen die Verantwortung. Es gelang ihnen, die KZ-Haft zu überleben.

Die SS evakuierte das Lager bei Heranrücken der alliierten Truppen zwischen dem 7. und 10. April 1945. Jüdische Häftlinge wurden in das Sterbelager Bergen-Belsen  transportiert. "Marschfähige" Häftlinge trieben die Wachmannschaften in mehreren Tages-Etappen nach Bremervörde; wer nicht folgen konnte, wurde von der SS erschossen und am Straßenrand liegen gelassen. Die Gefangenen gelangten entweder in das überfüllte Kriegsgefangenenlager Sandbostel oder auf dem Wege über das Stammlager Neuengamme auf Schiffe in der Neustädter Bucht. Beim Untergang der "Cap Arcona" und anderer Schiffe starben Tausende KZ-Häftlinge noch in den letzten Kriegstagen.


Liste der Opfer des KZ-Außenlagers Neuengamme in Blumenthal


Vorname

Name

Häftlings-Nr.

Geburtsdatum

Geburtsort

Geburtsland

Todesdatum

Albert

Achten

44568

19.07.1908

Hasselt

Belgien

30.12.1944

Grégoire

Anastassiades

44532

23.12.1898

Thessaloniki

Griechenland

14.12.1944

Roger

Aubert

39339

08.09.1900

Saint Lô

Frankreich

11.02.1945

Pierre Germain

Avril

37168

20.03.1903

Saint Georges

Frankreich

30.01.1945

Claude

Bellemin

 

27.07.1906

Marseille

Frankreich

07.01.1945

Jean

Besnard

40450

17.06.1925

Sceaux

Frankreich

08.04.1945

Edouard Ferdinand

Biernaux

44658

02.12.1918

Namur

Belgien

30.01.1945

Georges

Billat


07.09.1921


Belgien

03.05.1945

Albert

Blomme

45486

07.04.1905

Diksmuiden

Belgien

27.01.1945

Joseph

Boesmans

44714

14.11.1912

Meensel-Kiezegem

Belgien

02.04.1945

Léonard Joseph

Bongaerts

45005

06.02.1911

Tongerloo

Belgien

26.11.1944

Emile

Boucher

 

14.02.1921

Ecaussines-d'Enghien

Belgien

18.01.1945

Adrien

Bourgade

33536

26.03.1894

Degagnac

Frankreich

16.11.1944

Johann

Broos

44552

02.09.1907

Leuven

Belgien

03.01.1945

Jozef Théophile

Bruers

44730

17.03.1915

Meensel-Kiezegem

Belgien

16.12.1944

Denis

Buelens

 

27.09.1904

Opoeteren

Belgien

27.01.1945

Yves Jean Marie

Cariou

39772

30.12.1902

Gouizec

Frankreich

15.01.1945

Victor

Carron

 

13.06.1923

Seraing

Belgien

06.01.1945

Léon

Choquet

44510

19.04.1898

Masnuy-Saint-Jean

Belgien

06.01.1945

Julien

Claeys

44983

12.02.1893

Lille

Belgien

08.10.1944

Michel Joseph Ghislain

Cloquet

44853

29.07.1921

Gent

Belgien

26.01.1945

Charles

Colyn

44854

11.02.1888

Wetteren

Belgien

19.12.1944

Guillaume

Costermans

44435

29.02.1908

Tienen

Belgien

04.03.1945

Victor

Cucu

 

12.12.1898

Rouen

Frankreich

12.02.1945

Ivo

d'Have

44472

09.01.1895

Adegem

Belgien

24.10.1944

Michel

de Backer

44841

31.07.1904

Zulzeke

Belgien

27.09.1944

Willem

de Brier

45039

15.12.1921

Ixelles

Belgien

27.01.1945

Marcel

de Bruyn

44605

12.10.1889

Meensel-Kiezegem

Belgien

19.11.1944

André

de Bruyne

45266

24.03.1914

Mariakerke

Belgien

31.12.1944

Frans Joseph Louisa Gaston

de Prince

 

19.03.1921

Lier

Belgien

06.03.1945

Gustave

de Reze

44745

01.10.1902

Meensel-Kiezegem

Belgien

28.11.1944

Eugène

de Roeck

45271

16.02.1901

Berchem

Belgien

15.01.1945

Marcel

Delcourt

44481

12.06.1917

Deux-Acren

Belgien

24.01.1945

Léon Victor

Delrivière

44584

13.02.1910

Irchonwelz

Belgien

17.12.1944

Jean Louis

Deneef

44534

09.10.1892

Mechelen

Belgien

23.10.1944

Louis

Deneyer

44812

05.09.1926

Rebecq

Belgien

01.12.1944

Edouard

Descamps

44546

10.03.1921

Chaudfontaine

Belgien

13.11.1944

Rodolphe

Desforges

39998

19.10.1905

Ervauville

Frankreich

22.12.1944

Henri

Detaille

 

27.08.1905

Hasselt

Belgien

04.01.1945

Hyacinthe Gustave

Dethier

44664

16.02.1906

Hasselt

Belgien

09.11.1944

Achille

Dherinnes

44876

03.03.1901

Estaimbourg

Belgien

20.11.1944

Jacques Jacobus Wilhelmus

Dirkx

44557

18.07.1926

Molenbeersel

Belgien

12.02.1945

Nikolas

Dombrowsky

36387

05.07.1899

Sewastopol

Sowjetunion

07.04.1945

Robert

Dossinger

42176

08.06.1914

Straßburg

Frankreich

22.01.1945

Walenty

Drewniak

42597

14.02.1920

 

Polen

29.10.1944

Antoine

Dumont

44903

28.08.1901

Antwerpen

Belgien

17.01.1945

Marcel

Dumont

45054

21.07.1907

Steenkerke

Belgien

18.01.1945

Joris Jozef

Dyselinck

44995

15.03.1926

Eeklo

Belgien

01.04.1945

Félix

Engelbeens

44571

24.07.1925

Ittre

Belgien

21.01.1945

Raymond Gustaaf

Finjaer

 

03.03.1900

Kortrijk

Belgien

18.02.1945

Fernand

Flaam

44474

04.07.1903

Schaerbeek

Belgien

01.03.1945

Eugène

Foultier

36310

27.03.1894

Ris-Orangis

Frankreich

25.12.1944

André

Frachon


13.11.1919


Frankreich

01.05.1945

Kristawos

Freimanis

39142

18.12.1881

 

Lettland

29.11.1944

Marie Antoine

Gache

39430

13.11.1897

Lubersac

Frankreich

03.10.1944

Jean-Pierre

Georges

37375

30.10.1902

Sainte Croix

Frankreich

15.12.1944

Jean Jacques

Gohier

39745

28.04.1927

Veneux-les-Sablons

Frankreich

03.11.1944

Walther

Goosens

45025

12.11.1902

Lokeren

Belgien

15.11.1944

Julien A.

Goossens

45548

26.11.1918

St. Kwintens-Lenn

Belgien

01.04.1945

Jonas

Grakauskis

35918

25.09.1912

Gudaliu

Litauen

16.11.1944

Armand

Grenel

39713

18.03.1890

Maël-Pestivien

Frankreich

18.01.1945

Henri Armand

Gui

 

13.01.1922

Hoboken

Belgien

06.02.1945

Aimé

Guyard

 

03.06.1904

Lyon

Frankreich

20.01.1945

Franz

Hazen

45276

08.03.1920

Borgerhout-Anvers

Belgien

22.01.1945

François

Hellemans

45242

31.01.1916

 

Belgien

01.03.1945

Willy

Hennebert

44832

05.07.1923

Braine-le-Comte

Belgien

23.11.1944

Reindert

Hummel

 

25.12.1914

Amsterdam

Niederlande

02.01.1945

Samsons

Jersovs

41643

06.06.1924

 

Sowjetunion

16.12.1944

Borfirios

Kiriagidis

 

01.01.1906

Karst

Griechenland

30.12.1944

Janis

Kotans

42139

21.10.1926

Klangu

Lettland

15.11.1944

Marcel Emile

Krahe

 

16.06.1924

Menen

Belgien

01.12.1944

Benoit

Laenen

45328

21.01.1900

Berchem

Belgien

20.02.1945

Roger Adolf

Lammertyn

44937

20.09.1922

Gent

Belgien

17.01.1945

August Marie Joseph

Lebeau

45132

22.07.1891

Seraing

Belgien

14.01.1945

Sergejs

Lebedews

39171

23.07.1916

 

Sowjetunion

28.11.1944

Gaston

Lecomte

 

30.11.1919

Allainville

Frankreich

19.01.1945

Johann

Litwinenko

24716

05.03.1923

 

Sowjetunion

10.12.1944

Achille

Louvrier

44893

10.02.1887

Quaregnon

Belgien

11.12.1944

Louis

Maerschalck

45029

11.03.1895

Sint Gilles

Belgien

14.11.1944

Elias

Malamet

63199

07.07.1925

 

Polen

08.12.1944

Roger

Maquet

45624

18.09.1921

Seraing

Belgien

05.12.1944

Johannes Gerardus

Mijnlieff

44529

02.08.1917

Hilversum

Niederlande

23.10.1944

Victor

Montfort

 

18.05.1923

Genk

Belgien

07.01.1945

Roger

Moreels

44873

26.07.1920

Merelbeke

Belgien

24.10.1944

René

Natens

 

21.06.1893

Meensel-Kiezegem

Belgien

28.12.1944

Ferdinand

Nève de Mévergnies

45168

09.09.1887

Gand

Belgien

23.12.1944

Iwan

Nikulin

41497

12.07.1913

Lukoschni

Sowjetunion

05.12.1944

Jean

Peeters

44385

20.01.1917

Ixelles

Belgien

01.10.1944

Jean

Perrier

44603

06.12.1919

Hornu

Belgien

19.10.1944

Jules

Pijpen

44727

30.06.1916

Meensel-Kiezegem

Belgien

01.12.1944

Léon

Potvin

45090

05.03.1923

 

Belgien

20.03.1945

Albert

Priem

44470

29.04.1901

Kortrijk

Belgien

23.12.1944

Albert

Reynders

45261

10.07.1902

Bouillon

Belgien

23.10.1944

Vladislavs

Rimsa

41667

30.10.1914

 

Polen

22.12.1944

Kamiel

Robeyns

44726

10.03.1923

Meensel-Kiezegem

Belgien

07.12.1944

Gaston

Robillard

44694

17.03.1911

Huileres

Belgien

30.01.1945

Olivier

Roland

45170

23.07.1908

Brüssel

Belgien

28.12.1944

Albert

Saive

45622

24.05.1921

Seraing

Belgien

22.12.1944

Mario

Serpieri


19.08.1920


Italien

03.05.1945

Oscar

Simon

44813

24.01.1910

Soignies

Belgien

29.11.1944

Panagiotis

Skufakis

32755

01.01.1924

Piräus

Griechenland

09.12.1944

Jozeph

Speeckaert

44846

01.04.1907

Aalst

Belgien

05.01.1945

Georges

Swinnen

45209

24.11.1909

Saint Joris Wingen

Belgien

07.01.1945

Philippe

Tanguy

40356

16.04.1900

Locarn

Frankreich

24.12.1944

Joseph

Theunis

44974

20.03.1921

Hasselt

Belgien

30.11.1944

Karel Florent

Tilborg

44553

07.07.1912

Zaventhem

Belgien

02.01.1945

Joseph Henri

Vaesen

44969

04.10.1920

Hasselt

Belgien

06.12.1944

Franciscus Herman

van de Gaer

447..

31.01.1901

Meensel-Kiezegem

Belgien

25.01.1945

Maurice

van den Hende

44679

25.11.1902

Mons

Belgien

06.02.1945

Edouard

van Duifhuys

44775

05.01.1919

Hoboken

Belgien

13.12.1944

Joseph Léon

van Gossum

44972

07.03.1921

Hasselt

Belgien

22.03.1945

Gustave

van Hecke

44711

24.07.1899

Ledeberg

Belgien

02.01.1945

Constant

van Mieghem

44762

15.08.1901

Zwijndrecht

Belgien

20.12.1944

Jan Baptis Maria Frans

van Oosterwyck

44676

13.09.1899

Lier

Belgien

27.11.1944

Julien Emile Antoine Jean

Vandekerckhove

44363

02.02.1908

Meulebeke

Belgien

29.11.1944

Edmond

Varlet

44441

07.10.1921

Braine-le-Comte

Belgien

18.01.1945

Valentyn

Vereecken

45035

13.03.1909

Borgerhout

Belgien

03.11.1944

Josef

Vermeiren

44987

28.01.1924

Boechout

Belgien

21.11.1944

Raphael

Vervaet

44993

06.12.1920

Mechelen

Belgien

16.12.1944

Augustinus Joannes

Verwijlen

44554

29.06.1912

Molenbeersel

Belgien

01.04.1945

Lucien Robert Victor Ghislain

Ville

 

22.10.1924

Winterslag

Belgien

09.01.1945

Adolphe

Vitron

36406

14.06.1897

Vico

Frankreich

25.01.1945

Louis Gaston

Voet

44695

01.04.1921

Hachtert

Belgien

29.12.1944

Maurice Julianus

Wanzele

44939

10.09.1907

Gent

Belgien

06.12.1944

Jan

Wojtczak

37247

08.11.1905

 

Polen

29.10.1944

Jakov

Zoric

 

16.10.1914

Aleksandrovo

Kroatien (Jug.)

31.01.1945



Die Gedenkstätte ROSEN FÜR DIE OPFER

Seit 1985 erinnert Gedenkstätte ROSEN FÜR DIE OPFER an die Häftlinge dieses KZ-Außenlagers, die den NS-Terror nicht überlebt haben. Sie entstand im Rahmen mehrerer Work-Camps der Friedensschule Marzabotto und des Antifaschistischen Arbeitskreises des Gustav-Heinemann-Bürgerhauses; beteiligt waren u.a. italienische, deutsche, ungarische, tschechische und deutsche Jugendliche.

Die ehemaligen Widerstandskämpfer Gustav Böhrnsen (SPD) und Georg Gumpert (VVN) weihten die Gedenkstätte 1985 ein.




Volkstrauertag

Rose

1940 wurde auf der Bahrsplate in Bremen-Blumenthal ein Lager für 'Ostarbeiter ‘errichtet. Ab April 1943 wurde ein Teil des Geländes zeitweise als Lager für Kriegsgefangene genutzt. Zwischen diesen Lagern befand sich ein Marine-Gemeinschaftslager.

Von September 1944 bis Mitte April 1945, kurz vor dem Ende des Krieges, befand sich auf der Bahrsplate auch eines der über 80 Außenlager des KZ-Hamburg-Neuengamme (in Bremen gab es neun KZ-Außenlager).

Seit 1983 wird an diesem Ort am Volkstrauertag an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert. Wir gedenken der Häftlinge in den Lagern des Faschismus und den nach 1945 und in der Gegenwart verfolgten und erniedrigten Menschen.

Die Teilnehmer des 2. Workcamps Bremen-Marzabotto / Italien schufen 1985 die Gedenkstätte 'Rosen für die Opfer', gemeinsam mit Jugendlichen aus Ungarn und der Tschechoslowakei.


Viertes
                Friedenscamp 1989 auf der Bahrsplate

    Viertes Friedenscamp 1989 auf der Bahrsplate mit Teilnehmern aus
    Marzabotto/Italien und der Internationalen Friedensschule Bremen


Im Frühjahr 2003 wurde in der Rathaushalle Bremen die Ausstellung "Ein KZ wird geräumt" gezeigt. Ein Beitrag der Internationalen Friedensschule Bremen zu dieser Ausstellung war eine Dokumentation des Lagers Bahrsplate (Bremen-Blumenthal) als KZ-Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme.

Wer an der Erstellung dieser Dokumentation Interesse hat, ist herzlich zu den jeweiligen Treffen eingeladen. Insbesondere würden wir uns freuen, wenn Blumenthaler BürgerInnen, die aus ihrer Jugend die Bahrsplate während des Krieges bzw. in der Nachkriegszeit kannten, evtl. sogar noch Bildmaterial besitzen, sich bei uns melden würden. Siehe auch Archivgruppentermine der Friedensschule Bremen im Bürgerhaus Vegesack.

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Projektanschrift: "Internationale Friedensschule Bremen",
Gustav-Heinemann-Bürgerhaus
c/o Gerd Meyer, Kirchheide 49, 28757 Bremen

Tel.: 0421 662115
Mail:gerdmeyer@friedensschule-bremen.de


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