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Italien
Bosnien
Frankreich
Israel
Deutschland
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Friedensschule Monte Sole
Marzabotto, unsere Partnergemeinde in Italien in der Nähe von
Bologna,
hat eine ähnlich grausame Geschichte wie Lidice, Oradour,
Kalavrita,
Coventry und viele andere Städte. Im Herbst 1944 richtete die
deutsche
SS als "Vergeltungsmaßnahme" unter der
Zivilbevölkerung ein Massaker
an, viele hundert Frauen, Kinder und alte Menschen kamen auf brutale
Weise ums Leben, Häuser und Höfe wurden
zerstört. Seit 1985 pflegt das
Bürgerhaus Vegesack enge Kontakte mit der kleinen Gemeinde, es
finden
jährliche Begegnungen und Austausch von Familien,
Jugendlichen,
Künstlern und Gemeindemitgliedern statt, im
Bürgerhaus Vegesack wurde
der Freundeskreis Marzabotto gegründet.1994 wurde in
Marzabotto im
Gebiet der schrecklichen Geschehnisse die Scuola della Pace di Monte
Sole (Friedensschule) eingeweiht, ein Gebäude mit
Unterbringungs- und
Verpflegungsmöglichkeiten für Gruppen und
Einzelpersonen. Im November
1999 wurde die eigentliche Friedensschule mit Seminarräumen,
Bibliothek
und weiteren Unterkünften für Gruppen eigeweiht.
Comune di Marzabotto
Piazza di XX settembre
40043 Marzabotto, Italia
Tel: 0039-051-6780511 o. 80521
Fax: 0039-051-931350
Internet: www.comune.marzabotto.bo.it
http://www.parcostoricomontesole.it
http://www.montesole.org
Das "Institut für
die Geschichte der Resistenza und
für
Zeitgeschichte" wurde 1965 gegründet und
gehört zu einem
bundesweiten italienischen Netz von 61 dieser Geschichtsinstitute mit
u.a. folgenden Anboten:
Wissenschaftliche Forschungsarbeiten oder Beratung bei Diplomarbeiten
Fachbibliothek mit ca. 8.000 Bänden
Archiv mit ca. 100.000 Originaldokumenten
Fotoarchiv mit ca. 2.000 Fotos
Fachvideothek
Geschichtswerkstätten mit Schulen, Weiterbildung für
LehrerInnen
europäische Projekte in Zusammenarbeit mit Partnern in 10
Ländern
Jugendarbeit zu Antifaschismus/Antirassismus
Bildungsurlaub "Reisen BellaCiao"
Wanderausstellung "Partigiani"
STORECO - Istituto per la Storia della Resistenza e della
Società contemporaneain Provincia di Reggio Emilia
Via Dante 11
42100 Reggio Emilia
Italien
Fax: 0039-0522-442668
E-mail: staff@istoreco.re.it
Internet: www.istoreco.re.it
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Union der Märtyrerstädte,
Friedensstädte
Strada Maggiore 80
40125 Bologna,
Italia
Tel: 0039-051218-366
Fax: 0039-051218-485
AFSAI
Via Luigi Ronzoni 91
C5
00151 Roma,
Italia
Tel: 0039-06537-0332
Fax: 0039-065820-1442
E-Mail: afsai@tin.it
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Mladi Most (Haus der Begegnungen - Neue
Brücke)
wurde 1994 von deutschen und holländischen
StudentInnen
gegründet, um Jugendlichen der während des Krieges
zerissenen Stadt die
Möglichkeit zur Begegnung frei von ethnischen Vorurteilen zu
geben. Der
Konflikt, speziell zwischen bosnisch-kroatischen und mulimischen
Kräften führte zu einer sowohl politischen als auch
gesellschaftlichen
Teilung der Stadt.
Die Arbeit der Freiwilligen aus aller Welt war am Anfang
schwerpunktmäßig die offene Jugendarbeit, inzwischen
sorgen jetzt
langfristige Programme und Projekte für intensive und
themenorientierte
Jugendarbeit. Der interkulturelle Anspruch Mladi Mosts zeigt sich auch
im Team. Gemeinsam mit derzeit vier Mostarer Jugendlichen arbeiten auch
drei Freiwillige aus den USA und Westeuropa dort. Für die nahe
Zukunft
ist vorgesehen, dass auch junge Mostarer als Freiwillige nach
Deutschland gehen können. Wenn Mostar eine bessere Zukunft
haben will,
müssen die grössten Probleme wie Arbeitslosigkeit,
weitverbreitete
Apathie und Mangel an Motivation überwunden werden. Der
derzeitigen
anhaltenden Emigration junger Menschen ins Ausland müssen neue
Perspektiven in Mostar gegenübergestellt werden.
Und genau hier setzt "Mladi Most" an....
Mladi Most
ul. Lacina 69 a
88000 Mostar
Bosnien-Herzegovina
Tel: 00387-36-552185
Fax: 00387-36-552185
E-Mail: general@mladi-most.org
Internet: www.mladi-most.org
Unterstützergruppe Deutschland:
Mladi-Most Berlin e.V.
E-Mail: mladi-mo@ipn.de
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"La Coupole"
Centre d'histoire de la guerre et des fusées
62504 Saint-Omer Cedex
France
Tel: 0033-321-122727
Fax: 0033-321-392145
E-Mail: lacoupole@lacoupole.com
Internet: http://lacoupole.com
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Givat Haviva
"Givat Haviva", entstanden aus der
sozialistischen
Kibbutzbewegung
"Hashomer Htzair" und benannt nach der jüdischen
Widerstandskämpferin
Haviva Reik, arbeitet heute mit seinem jüdisch-arabischen
Institut im
Sinne der demokratischen Friedenserziehung. Hier begegnen sich
jüdische
und palästinensiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Die Bildungsstätte mit dem jüdisch-arabischen
Institut hat die
Spannungen und Konflikte zum Ausgangspunkt des Bildungskonzeptes
gemacht: diejenigen, die nicht miteinander leben können oder
wollen,
erhalten in einem geschützten Rahmen die Gelegenheit, einander
zu
begegnen, einander kennenzulernen, die gegenseitigen Projektionen zum
Thema zu machen, um sich allmählich anzunähern und
vielleicht verstehen
zu lernen. Besonders in der pädagogischen Arbeit mit Kindern
und
Jugendlichen hat Givat Haviva mit dem Konzept "Kinder lehren Kinder"
neue Wege beschritten.
Durch die bestehenden Partnerschaften zwischen dem Projekt
"Internationale Friedensschule Bremen" im Bürgerhaus Vegesack
mit Givat
Haviva und der gemeinsamen Projektarbeit in anderen Medienbereichen
Givat Havivas mit Biladi, Jerusalem Times, wurden die Vorraussetzungen
für eine erfolgreiche Durchführung des Projekts
"Bremer Nahost-Portal"
geschaffen. Auf einem weiteren Projekttreffen einigten sich die
Partner, jeweils mit Vertreter/innen örtlicher Schulen, auf
eine
Zusammenarbeit.
Givat Haviva
M.P. Menashe 37850
Israel
Tel: 00972-6-6309272
Internet: http://givat-haviva.net
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Yad Vashem
Nationale Gedenkstätte zur Erinnerung an den Holocaust und an
die
Kämpfer des Warschauer Ghettos.
"Allee der Gerechten" - zur Erinnerung
an die Menschen, die Juden während des Faschismus gerettet und
sich für
sie eingesetzt haben (z.B. Oskar Schindler u.v.a.)
The Holocaust Martyrs' and Heroes' Remembrance Authority
Shaya Ben-Yehuda, Managing Director
P.O.B. 3477
91034 Jerusalem
Israel
Tel: 00972-2-6751611
Fax: 00972-2-6433511
Internet: www.yadvashem.org.il
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Neve Shalom / Wahat al-Salam
School for Peace
Die Friedensschule "Oase des Friedens" wurde
1979
gegründet um die Verständigung von Juden und Arabern
durch persönliche
Begegnung zu fördern, mit der Vision einer humanen,
egalitären und
gerechten Gesellschaft. Seit Gründung der Friedensschule haben
mehr als
25.000 Juden und Araber an den verschiedensten Aktivitäten
teilgenommen. Dazu gehört ein umfangreiches Programm
für Jugendliche,
Erwachsene, Begegnungen und Dialoge zwischen Palästinensern
und
Israelis, akademische Kurse, Gruppenleiterkurse und sehr umfangreiche
internationale Aktivitäten.
Givat Haviva, Freundeskreis Berlin:
Internet: www.dialogate.org.il
Mr. Michael Zak
99761 Doar-Na Shimshon
Israel
Tel: 00972-2-9991736
00972-2-9916282
Fax: 00972-29992697
E-Mail: sfp@nswas.com
Internet: http://nswas.com/deutsch/friedensschule.htm
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Verein der Freunde von Neve Shalom/Wahat al Salam e.V.
Der deutsche Verein "Freunde von Neve Shalom/Wahat al
Salam
e.V."
wurde 1976 ins Leben gerufen um das Friedensdorf für Juden,
Christen
und Muslime von Neve Shalom in Israel zu unterstützen.
Inzwischen hat
der V
erein über 300 Mitglieder und versendet etwa dreimal
jährlich einen
Rundbrief an Freunde in ganz Deutschland worin über die
neuesten
Entwicklungen im Friedensdorf zu berichten.Diese
Bildungsstätte steht
auch dem deutsch-israelischen Jugendaustausch zur Verfügung.
Heute
dienen die Spenden vor allem dem Erhalt und der Fortsetzung der
pädagogischen Arbeit der Grundschule und der Friedensschule,
die ohne
diese Unterstützung nicht weitergeführt werden
könnte.
Vorsitzender Hermann Sieben
Sonnenrain 30
53757 Sankt Augustin
Tel: 02241-331153
Fax: 02241-396549
E-Mail: friedensoase@gmx.de
Internet: www.nswas.com
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Jugendbildungsstätte Bremen, LidiceHaus
Die Jugendbildungsstätte bietet ihren
Gästen komplette Seminare,
Fortbildungen und Kurse an, die von hauptamtlichen
BildungsreferentInnen und nebenamtlichen MitarbeiterInnen konzipiert
und gestaltet werden. Dies bezieht sich in erster Linie auf die
Themenkomplexe: Lebenssituation Jugendlicher und Jugendkulturen,
Rechtsextremismus und Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen, Frauen-
und Mädchenarbeit, Drogenprävention, Medien und
Methoden in der Jugend-
und Kulturarbeit, internationale Jugendarbeit, Beratung und
Qualifizierung.
Darüber hinaus vermittelt die Jugendbildungsstätte
für die Durchführung
eigener Veranstaltungen erfahrene Seminar- und KursleiterInnen,
Betriebsbesichtigungen, Kontakte zu Projekten, Jugendverbänden
und -
institutionen, Qualifizierungs- und Beschäftigungsbetrieben
etc.
Weg zum Krähenberg 33 a
28201 Bremen
Tel: 0421-69272-0
Fax: 0421-69272-16
E-Mail: lidice@jugendinfo.de
Internet: www.lidicehaus.de
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Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.
Die Arbeit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der
Bundesrepublik Deutschland begann 1959 in den Niederlanden und in
Norwegen. Junge Freiwillige halfen bei Arbeitseinsätzen in
diesen
Ländern. Bald folgten weitere Projekte in anderen
Ländern.Die Projekte
reichen von der Betreuung Überlebender des Holocaust, dem
Zusammenleben
mit benachteiligten Kindern, Jugendlichen, Behinderten,
Drogenabhängigen, mit ethnischen Minderheiten und
Flüchtlingen bis zur
Stadtteilarbeit in Slums, zu jüdisch-arabischen
Versöhnungsinitiativen
oder der Bildungs- und Erinnerungsarbeit.
Schwerpunkt der ASF-Arbeit sind die freiwilligen Friedensdienste im In-
und Ausland für Männer und Frauen ab 18 Jahren,
für
Kriegsdienstverweigerer wird der Dienst als "anderer Dienst im Ausland"
anerkannt. Die langfristigen Dienste dauern 18 Monate, beginnend im
März und August.
Projektländer sind die, die direkt oder indirekt unter Krieg
und
Vertreibung während des Nationalsozialismus litten.
Neben Westeuropa (Frankreich, Belgien, Niederlande,
Großbritannien und
Norwegen), Polen und Israel auch Rußland,
Weißrußland und Tschechien.
Ebenfalls arbeiten Freiwillige in den USA und auch in Deutschland in
Gedenkstätten und im ASF-Büro in Berlin.
A S F
Auguststr. 80
10117 Berlin
E-Mail: asf@asf-ev.de
Internet: www.asf-ev.de
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Bremer
Friedensforum
Das Bremer Friedensforum wurde 1983 in der Auseinandersetzung
um den so
genannten Nachrüstungsbeschluss der NATO gegründet.
Weitere
Schwerpunkte waren in den 80er Jahren der Widerstand gegen das
SDI-Programm (Krieg der Sterne) und der Einsatz für die
Beendigung der
Atomtests. Das Friedensforum organisierte Anfang der 90er Jahre die
Proteste gegen den Golfkrieg und später gegen den
Jugoslawien-Krieg.
Seit dem 11. September
2001 warnt das Friedensforum verstärkt vor der
Gewöhnung an Kriege und
vor einer Ausweitung in eine unkontrollierbare Gewaltspirale und
organisierte die Aktionen gegen den Afghanistan- und Irak-Krieg. Auch
um lokale Rüstungsthemen geht es beim Friedensforum.
Regelmäßige
Aktivitäten, wie Ostermärsche, Mahnwachen zu den
Jahrestagen der
Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki,
Antikriegstagsveranstaltungen und aktuelle Themenveranstaltungen werden
auf den monatlichen Treffen beraten und vorbereitet. Die Bildung von
neuen Arbeitsgruppen und Gesprächskreisen ist
möglich. Mit anderen
Gruppen in Bremen und im Bund wird zusammengearbeitet.
Das Bremer Friedensforum arbeitet auf ehrenamtlicher Basis. Wer immer
aktuell über Erklärungen, Aktionen und
Veranstaltungen auf dem
Laufenden gehalten werden möchte, erhält ohne Kosten
und Verpflichtung
den Newsletter.
Spendenkonto: Postbank Hannover, BLZ 250 100 30,
Konto-Nummer
123268306
jeden Donnerstag zw. 17 u.18 Uhr Mahnwache auf dem Bremer Marktplatz
Sitzung: jeden ersten Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr, Villa Ichon,
Goetheplatz
Villa Ichon
Goetheplatz 4
28203 Bremen
Telefon 0421-3961892 oder 6441470
E-Mail: info@bremerfriedensforum.de
Internet: www.bremerfriedenssforum.de
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KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Ende 1938 errichtete die SS in Hamburg-Neuengamme ein
Außenlager des KZ
Sachsenhausen, das 1940 zum eigenständigen Konzentrationslager
erklärt
wurde. Im Verlauf des Krieges wurden Zehntausende aus allen besetzten
Ländern Europas als KZ-Häftlinge nach Neuengamme
transportiert. Dort
und in über 80 Außenlagern in ganz Norddeutschland
mußten die Häftlinge
Schwerstarbeiten für die Kriegswirtschaft leisten. Die Lebens-
und
Arbeitsbedingungen waren mörderisch. Insgesamt kamen ca.
55.000 der
106.000 Häftlinge des KZ Neuengamme ums Leben.
Nach dem Krieg wurden die ehemaligen KZ-Gebäude
zunächst als
Internierungslager genutzt, 1948 übergaben die britischen
Besatzungsbehörden das Lager an die Freie und Hansestadt
Hamburg, die
1984 die baulichen Überreste des KZ unter Denkmalschutz
stellte. Durch
umfassende Neugestaltung bietet die Gedenkstätte neben der
ständigen
Ausstellung und der Besichtigungsmöglichkeiten auch ein
umfangreiches
wechselndes Veranstaltungsprogramm.
Jean-Dolidier-Weg 75
21039 Hamburg
Telefon: 040 | 4 28 13 15 00
Fax: 040 | 4 28 13 15 01
E-mail: info@kz-gedenkstaette-neuengamme.de
Internet: kz-gedenkstaette-neuengamme.de
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ServiceBureau, Internationale Jugendkontakte
Seit 1991 gibt es in Bremen das ServiceBureau Internationale
Jugendkontakte. Es werden Jugendliche und Einrichtungen der
Jugendarbeit, Schulen, Jugendverbände etc. bei der Planung und
Durchführung von internationalen Reisen und
Austauschprogrammen
kostenlos beraten. Das ServiceBureau vermittelt Kontakte zwischen
bremischen und ausländischen Partnerorganisation. Es
unterstützt
Bestrebungen, Jugendliche aus verschiedenen Ländern
miteinander in
Kontakt zu bringen. Durch gegenseitiges Kennenlernen sollen nationale
Überheblichkeiten abgebaut werden. Dieses sowohl im Verhalten
gegenüber
anderen Ländern als auch gegenüber
ausländischen BürgerInnen in der
Bundesrepublik.
Vor dem Steintor 194
28203 Bremen
Tel: 0421-79262-10/11
Fax: 0421-79262-22
E-mail: service@jugendinfo.de
Internet: www.servicebureau.de
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Projekt
Spurensuche 1933-1945
Träger des Projekts SPURENSUCHE FÜR HEUTE UND MORGEN ist der
eingetragene Verein “Erinnern für die Zukunft” .
Ausgangspunkte für dieses Projekt sind:
- Berichte von Zeugen für die Zeit von 1933 bis 1945
fanden und finden große Aufmerksamkeit, sie regen junge Menschen zu
weiteren Aktivitäten an.
- Obwohl „lebendige Berichte“
leider immer seltener werden, ist das Interesse für diese Themen bei
Jugendlichen groß, wenn damit eigene Aktivitäten verbunden werden.
- In Bremen gibt es eine
große Menge von – nur teilweise – archivierten und wenig vernetzten
Informationen aus der Zeit des Nationalsozialismus (z.T. von
Zeitzeugen), die auch der Projektgruppe vorliegen.
- Im Internet sind
vielfältige Ansätze für projektorientierte politische Jugendarbeit zu
verwirklichen und zu vernetzen.
- Auch ältere Menschen,
Verbände und Institutionen können ihre Informationen in ein Webportal
einstellen.
Ziel: Mit dem Projekt sollen Jugendliche zu gemeinsamer,
eigenverantwortlicher SPURENSUCHE für demokratisches und tolerantes
Verhalten in Bremen angeregt werden. Als Ausgangspunkt für Recherchen
steht eine Internetplattform – vor allem für Jugendgruppen in Bremen –
zur Verfügung. Sie dient zudem der Dokumentation der gefundenen Spuren
sowie zur Vernetzung von Aktivitäten, die sich daraus ergeben.
Das inhaltliche Anliegen des
Projekts:
Widerstand, Engagement, Zivilcourage und Gegenwehr aber auch Gewalt im
Faschismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit stehen im Zentrum
der SPURENSUCHE. Entdeckte Spuren verdeutlichen unter anderem die
persönliche Verantwortung für faschistische, antisemitische
Gewaltherrschaft und fremdenfeindliche oder ähnliche Entwicklungen in
Bremen. Sie veranschaulichen, wo und wie Menschen ihre Macht brutal
gegenüber den demokratischen Kräften angewandt aber auch wie Menschen
sich dagegen zur Wehr gesetzt haben und sind damit beispielgebend für
nachfolgende Generationen.
Grundsätzlich beschränkt sich die SPURENSUCHE auf die Zeitspanne von
1933 bis 1945. Dabei können auch Hinweise auf Bremer Ereignisse
interessant sein, die sich auf Zeiten vor oder nach NS-Herrschaft
beziehen. Beteiligte Gruppen können die von ihnen entdeckten Spuren auf
der Website festhalten und zu anderen SpurensucherInnen Kontakt
aufnehmen. Die Redaktionsgruppe schaltet die Ergebnisse frei. So wird
anderen Gruppen ein Anreiz für eigene Ansätze, selbstständige
Vertiefung, Weitersuche und Aktualisierung geboten.
Als Zeichen und zur Würdigung demokratischen widerständigen Verhaltens
können Jugendliche im Bereich "ihrer" Schule/Jugendeinrichtung an
konkreten Orten Gedenkstätten einrichten, pflegen oder Patenschaften
übernehmen und auf der Plattform präsentieren.
Die ehrenamtlich arbeitende Projektgruppe besteht aus pädagogisch,
historisch und politisch Interessierten, Studierenden, Jugendlichen,
Webdesignern und heißt alle neu hinzu kommenden ausdrücklich herzlich
willkommen.
Weitere Infos:
Michael Mork
0421 4989530
info@spurensuche-bremen.de
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Friedensdorf International
Postfach 14 01 62
46131 Oberhausen
Lanterstr. 21
46539 Dinslaken
Tel: 02064-4974-0
Fax: 02064-4974-999
E-Mail: 101744.1366@compuserve.com
Internet: www.friedensdorf.de
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SCI - Service Civil International
Internationale Freiwilligenarbeit
Ulrich Hauke
Blücherstr. 14
53115 Bonn
Tel: 0228-212086/7
Fax: 0228-264234
E-Mail: sci-info@tronet.de
Internet: http://sci-d.de
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PPF - Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden
Wolfang Popp
Kölner Str. 11
57072 Siegen
Tel: 0271-20596
Fax: 0271-2390985
E-mail: 027120596-001@t-online.de
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Seniorenakademie Otto Brenner e.V.
"Akademie der Generationen"
Durch die Wahl des Namens "Otto Brenner" bekennt sich die
Akademie in
besonderer Weise zu der gesellschaftsanalytischen Fundierung und den
Reformzielen deses Gewerkschaftführers. Die Seniorenakademie
will durch
Bildungs- und Beteiligungsprozesse die Interessen älterer
Menschen
aufnehmen und fördern. Selbständigkeit ist ein
hierbei ein wichtiges
Prinzip. Die Akademie will einen Beitrag zur gesellschaftlichen
Integration und Beteiligung ausländischer ArbeitnehmerInnen
leisten;
sie ist gestaltungsoffen und versteht sich selbst als Lernprozess.
Die Seniorenakademie stellt für andere Einrichtungen und
Veranstaltungen nach Möglichkeit Referenten zur
Verfügung. Innerhalb
der Akademie wurde das Projekt "Internationale Friedensschule" in
Hannover gegründet; es ist eine Kooperation der Projektgruppe
im
Freizeitheim Linden, Hannover (Tel:0511-16844897) und der
Internationalen Friedensschule Bremen im G.-H.-Bürgerhaus,
Bremen-Vegesack.
Vorsitzender Egon Kuhn
Limmerstr. 83
30451 Hannover
Tel: 0511-2107525
Internet: http://www.sakobrenner.de
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Politische Memoriale e. V.
Mecklenburg-Vorpommern
Der Projektgruppe "Gedenkstättenarbeit in
Mecklenburg-Vorpommern" beim
Verein Politische Memoriale e.V. geht es um die Frage des Umganges mit
der "Landschaft der gesellschaftlichen Erinnerung". Es werden Seminare,
Besichtigungen und Gedenkstättenfahrten angeboten, u.a. auch
mit
Zeitzeugengesprächen, Treffen der Generationen. Angesprochen
werden mit
diesen Projekten insbesondere Multiplikatoren, Schulen (Lehrer,
Schüler, Auszubildende), Vereine, Initiativen, Politiker,
Historiker,
Mitarbeiter von Gedenkstätten, Archiven, Museen, weiterhin
Bundeswehr-
und Polizeiangehörige u.v.a.
Severinstraße 6
19053 Schwerin
Tel. 0385 7587311/12
Fax. 0385 7587313
E-mail: info@polmem-mv.de
Internet: www.polmem-mv.de
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Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima e.V.
Michael Krebs
Brahmsstr. 3
30177 Hannover
Tel: 0511-627181
Fax: 0511-692013
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Bremische Stiftung für
Rüstungskonversion und
Friedensforschung
Manfred Osthaus
Villa Ichon
Goetheplatz 4
28203 Bremen
Tel: 0421-326830/6366225
Fax: 0421-6367206
E-mail: BREMISCHE:STIFTUNG@t-online.de
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Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel
e.V.
In Sandbostel befand sich während des zweiten Weltkrieges das
Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglager Stalag XB, es gilt als eines der
größten im deutschen Herrschaftsgebiet. Zwischen ein
und zwei Millionen
Gefangene lebten und litten hier. Im April 1945 erreichte das Grauen
seinen Höhepunkt, als mehr als zehntausend KZ-Insassen ihren
Todesmarsch in Sandbostel beendeten. Der Verein versucht die Geschichte
des Lagers, der Gefangenen und das Verschweigen der Geschichte
aufzuarbeiten und zu dokumentieren.
Dr. Klaus Volland
Großer Platz 4
27432 Bremervörde
Tel: 04761-746858
E-mail: info@dokumentationsstaette-sandbostel.de
Internet: www.dokumentationsstaette-sandbostel.de
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Bündnis für Demokratie und Toleranz
Bundesallee 216-218
10719 Berlin
Tel: 030-236340-81
Fax: 030-236340-83
E-mail: buendnis.toleranz@t-online.de
Viele Gruppen und auch Einzelpersonen engagieren sich gegen
fremdenfeinliche, rassistische und antisemitische Bestrebungen. Das
"Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen
Extremismus und Gewalt"
will all diese Kräfte bündeln. Mit dem neuen Vorhaben
"Aktiv für
Demokratie und Toleranz" möchte man den Austausch zwischen den
Initiativen verbessern. Dabei werden einerseits Initiativen
unterstützt, ihre nachahmbaren und erfolgreichen
Aktivitäten möglichst
bekannt zu machen, und andererseits Gruppen, die nach einem
bewährten
Konzept suchen, über vergleichbare Projekte aus anderen Orten
informieren.
Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen
Extremismus und
Gewalt" bündelt alle Kräfte, die sich gegen
fremdenfeindliche,
rassistische und antisemitische Bestrebungen wenden. Mit seiner Arbeit
zielt es darauf, den Verassungskonsens in der Öffentlichkeit
zu
stärken. Gegründet wurde es durch die
Bundesministerien des Innern und
der Justiz.
Das Bündnis sammelt und sichtet Vorhaben und
Vorschläge. Es
dokumentiert Beispiele zivilen Engagements und empfiehlt sie zum
Nachahmen. Es berät und unterstützt, es stellt
Kontakte her zwischen
Gruppen, die am gleichen Thema wirken. Es initiiert selbst einzelne
modellhafte Projekte und beteiligt sich nicht zuletzt auch an
Aufklärungskampagnen.
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Deutsche Stiftung Friedensforschung
Am Ledenhof 3-5
49074 Osnabrück
Tel: 0541 600-3542
Fax: 0541 600-7903930/23634083
E-mail: dsf@osnanet.de
Internet: www.bundesstiftung-friedensforschung.de
Im Oktober 2000 gründete die Bundesrepublik Deutschland,
vertreten
durch das Ministerium für Bildung und Forschung, die Deutsche
Stiftung
Friedensforschung (DSF) als Stiftung bürgerlichen Rechts.
Hauptaufgabe der Stiftung ist die Forschungsförderung im
Bereich der
Friedens- und Konfliktforschung. Sie unterstützt
wissenschaftliche
Vorhaben in Feldern wie Sicherheitspolitik, akute Konflikte,
Prävention, Intervention, zivile Konfliktbearbeitung,
Friedenspädagogik
etc., deren Ergebnisse zu einer Politik der aktiven Friedensgestaltung
beitragen sollen.
Hinzu kommt ein umfassendes Programm zur Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses, das Stiftungsmittel für den
Auf- und
Ausbau spezialisierter Studiengänge, für
Maßnahmen zur
wissenschaftlichen Qualifizierung bis hin zur Einrichtung einer
Stiftungsprofessur bereitstellt.
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Attac Deutschland
Artilleriestr. 6 27283
Verden
10719 Berlin
Tel: 04231-957-591
Fax: 04231-957-594
E-mail: info@attac-netzwerk.de
Internet: www.attac.de
Die Ohnmacht überwinden und eine andere Welt möglich
machen. Attac wird
für immer mehr Menschen zum Hoffnungsträger, die
vermeintliche Ohnmacht
zu überwinden und politische Veränderungen zu
erreichen. Sie sehen die
neoliberale Globalisierung nicht länger als schicksalhaften
Prozess an,
in dem sich die Politik den Profiinteressen von transnationalen
Unternehmen und Investmentfonds unterordnen muss. Vielmehr treten sie
für eine ökologische und soziale Globalisierung ein
und wollen
politische Gestaltungsräume zurückerobern. Mit
über 60.000 Mitgliedern
in 40 Ländern ist Attac zu einem wichtigen Teil der
globalisierungskritischen Bewegung geworden.
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Mediterraneo
Griechisch-Italienischer Verein
von Kefalonia & Ithaka
Odos Devosetou 14
28100 Argostoli/Kefalonia
Greece
Tel: 0030 6710-22114
Fax: 0030 6710-28771
E-mail: assmediterraneo@mac.com
Kefalonia - Insel des
Friedens
Der Verein Mediterraneo beschäftigt sich u.a.
mit den
Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht vor ca. 60 Jahren auf der
Insel Kefalonia. In einem grauenhaften Massaker wurden mehr als 5000
italienische Kriegsgefangene innerhalb kürzester Zeit
hingerichtet.
Auch die griechische Bevölkerung hatte Opfer zu beklagen.
Medeterraneo
ist der Auffassung, dass über dieses Kriegsverbrechen, das in
Deutschland weitgehend unbekannt ist, aufgeklärt werden sollte
und
möchte in dieser Richtung Kontakte zu interessierten deutschen
Gruppen
aufnehmen.
Gedenken und Ehrung
des Opfers der
Männer der Division Acqui
Gedenken und Ehrung aller Kefalonier, die
getötet wurden und
darüber hinaus aller Einwohner von Kefalonia, denen wegen der
Hilfe,
die sie den italienischen Soldaten gewährten, Leid
zugefügt wurde.
Anerkennung der Zerstörungen, die in dieser Zeit auf der Insel
durch
die deutschen Bombardierungen verursacht wurden.
Bekanntmachung der Geschehnisse vom September 1943 auf
gesamteuropäischer Ebene. Es sollen auch Jugendliche aus
Deutschland
beteiligt werden.
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